Jon Schnee ein Targaryen?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

      Faulpelz wrote:

      Ich persönlich glaube:

      Jon IST ein Targaryen und HAT Anspruch auf den Thron....aber er wird die Lehre von Maester Aemon umsetzen und auf den Thron verzichten, weil ihm sein Leben als Stark wichtiger ist.

      Jon ist doch letztlich der ideale Warden of the North, vllt ließe sich das mit einer umstrukturierten, weniger strengen Nachtwache verbinden, wenn die Gefahr der Anderen erstmal gebannt ist.

      Kann ich so unterschreiben.
      Ich möchte Jon gar nicht auf dem Thron sehen, der wäre mit dieser Aufgabe überfordert und passt auch nicht zu ihm.
      "Promise me, Ned." - A Game of Thrones, Chapter 4, Eddard I.

      Faulpelz wrote:

      Ich denke nicht, dass die WW komplett geschlagen werden. Das hat ja nichtmal Azor Ahai geschafft.


      Mavric24 wrote:

      Es kommt ja wahrscheinlich ein neuer Azor Ahai, der es dann vielleicht besser macht..


      Irgendwo hatte ich es schonmal geschrieben, aber dann hier nochmal:

      Auch ein Tagaryen-Jon-Azor-Ahai wird einen Wiederaufbau der Mauer nicht überflüssig machen. Man weiß eben nicht, wie viele WW es gibt, wo die sind, wie die sich vermehren (im Zweifel reicht wohl ein Überlebender aus, der sich n paar Babys klaut), etc.

      Ich denke schon, dass Jon als Tagaryen am Ende als Herrscher die größten Ansprüche haben wird. Ichdenke auch, dass er sich schlecht gegen wehren kann (, da ich mit Danys Tod rechne).
      Wächter des Nordens kann ebenso gut n Bran werden oder ne Sansa und Lord Kommandant einer neuen NW wäre n sauguter Job für n Tormund.

      Jon hingegen ist der ideale Herrscher, eben weil der keine Lust drauf haben wird.

      Montyhund wrote:


      Jon hingegen ist der ideale Herrscher, eben weil der keine Lust drauf haben wird.

      Denkst du wirklich, er käme mit den Intrigen klar? Ausserdem ist er rein optisch wie auch von seiner Art, ein Mann aus dem Norden. Der passt einfach nicht in den Süden.

      Ansonsten rechne ich auch damit, dass Dany sterben wird. Wer sie dann ersetzt, kann ich mir hingegen noch nicht vorstellen.
      "Promise me, Ned." - A Game of Thrones, Chapter 4, Eddard I.
      @LadySnow
      Naja, die intriganten Schweinehunde, die wir kennen, werden wohl ihre gerechte Strafe bekommen.
      Den Rest macht n guter Beraterstab oder ne clevere Frau (da hab ich ja Sansa im Visier).

      Würde mich auch tatsächlich nicht wundern, wen Sansa das Spiel lernt, um als Profi neben n gutmütigen König zu stehen.

      Edit: @Esmeralda Mit dem Argument gebe ich mich geschlagen. Heil dir, Tormund, der Erbauer, Lord von Winterfell! :D
      In so eine Richtung wirds denke ich aber schon gehen.
      Würde mich nicht wundern, wenn Wildlinge die neue Mauer besetzen, während sich andere hinter diese ganz in den Norden, die Heimat zurückziehen. Dann hat man ne Grundlage, dass man 1000 Jahre später eben wieder vor dem selben Konflikt steht.

      Montyhund wrote:


      Jon hingegen ist der ideale Herrscher, eben weil der keine Lust drauf haben wird.


      Jon kann ich mir 0 als Herrscher in KL vorstellen. Er ist zwar ein Idealist und hat das Herz am rechten Fleck, aber ein wirklich guter Politiker ist weder Buch- noch Serienjon. Eigentlich ist er nix anderes als ein jüngerer Ned Stark, imo sogar noch mehr als Robb.

      Ein guter Verwalter, ein gerechter Richter und ein guter Kämpfer (aber sehr schlechter Heerführer!), aber kein Politiker.

      Es sei denn, er überließe Tyrion alle Entscheidungen und würde sich selbst wie Robert zurückziehen. Aber das passt nun auch wieder nicht zu ihm.
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)

      Faulpelz wrote:

      Eigentlich ist er nix anderes als ein jüngerer Ned Stark, imo sogar noch mehr als Robb.
      Er ist aber deutlich pragmatischer als die Beiden. Ich glaube nicht, dass einer der Beiden die Wildlinge über die Mauer gelassen hätte, sich derart auf Stannis Seite gestellt und somit im Prinzip gegen die Nachtwache gestellt hat. Was ihn ja zumindest auch (zeitweise) das Leben gekostet hat.
      I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".
      Jon als Wächter des Nordens,- würd ich so unterschreiben, aber ich denke nicht das er als König geeignet wäre. Er ist dafür zu wenig Kopfmensch,- er würde gerecht sein wollen, immer und überall und ich denke nicht, dass das möglich ist.
      Every wound will shape me,
      Every scar will build my Throne.

      (Bring Me The Horizon- Throne)

      BastardsOfBodom wrote:

      Jon als Wächter des Nordens,- würd ich so unterschreiben, aber ich denke nicht das er als König geeignet wäre. Er ist dafür zu wenig Kopfmensch,- er würde gerecht sein wollen, immer und überall und ich denke nicht, dass das möglich ist.

      Ganz genau!

      Edit @Montyhund
      Ja die ganz grossen Intriganten wie Cersei und Littlefinger werden das Zeitliche segnen. Allerdings werden neue kommen und Sansa sehe ich im Moment an forderster Front.
      "Promise me, Ned." - A Game of Thrones, Chapter 4, Eddard I.
      Alles verraten ist hier übertrieben. Es wurde immer noch nicht bestätigt, ob R+L geheiratet haben. Das Serienjunkies jetzt davon ausgeht, dass Jon in der Erbfolge vor Dany steht, zeigt nur deren Unwissenheit über die Materie auf.
      "Promise me, Ned." - A Game of Thrones, Chapter 4, Eddard I.
      Bez. der "Entführung" Lyannas durch Rhaegar. Jon ist, wie hier schon mehrfach erwähnt, ein Herzensmensch,
      gerecht und gut. Meiner Meinung nach, hat er dies von seiner Mutter, also Lyanna und wenn auch sie eine
      Seele von Mensch war, dann hätte sie wahrscheinlich nicht verhindern können, sich in Rhaegar zu verlieben,
      sie hätte allerdings alles getan, um einen offenen Konflikt, oder gar Krieg, zu verhindern.

      Hätte ihr also Rhaegar seine Liebe gestanden, hätte sie trotzdem nicht mit dem Herzen entschieden, sondern
      mit dem Verstand. Also blieb Rhaegar nichts anderes übrig, als sie zu entführen(vom Herz her, wollte sie ja
      bei ihm sein).
      Ist ebenso klassisch, wie bei Helena von Troja, auch sie wurde von Paris entführt, weil sie nicht wollte, dass
      sie für einen Krieg verantwortlich wäre.


      TheTrueStory
      @TheTrueStory naja man kann sich das so zurecht legen, aber man kann es auch komplett anders erklären

      Schon bei Helena von Troja wurde ja eben gerade durch die Entführung der Krieg ausgelöst.

      Von Jon Charakter auf Lyanna zu schliessen ist ebenso wenig schlüssig.
      Wenn dann ist sowas ja eher anerzogen. Da kann man sich eh fragen wie Jon zu so einem Charkter kam. Sein Leben lang von der Frau des Hauses und Mutter seiner Halb-Geschwister verachtet und bei jeder sich bietenden Gelgenheit ausgeschlossen.
      Niemand legt sich etwas zurecht, Empathie kann man nicht lehren oder anerziehen, entweder man hat sie
      oder nicht, denn es ist ein Empfinden.

      Um es nochmal klarer zu sagen, Helena wollte auch nicht entführt werden, weil sie wußte, dass es dann
      zum Krieg kommt, aber sowohl bei Helena, als auch bei GoT, haben die Männer unvernünftig gehandelt.
      Und wenn mal entführt, dann kann man das nicht mehr rückgängig machen, die Ereignisse verselbst-
      ständigen sich dann und sind nicht mehr aufzuhalten, vergleichbar mit einer Lawine.


      TheTrueStory

      @TheTrueStory

      Ich bin bezüglich der Parallelen zur Troja-Saga ganz bei Dir.
      Nachdem, was bis jetzt zu J. S. Charakter bekannt ist, glaube ich, er hat keinerlei Ambitionen auf irgendeinen Thron. Noch ist unklar, ob er sich als König des Nordens ausloben lässt. Es würde zu ihm passen, den Titel abzulehnen. Sicher nicht, weil er die Verantwortung scheut, sondern eher aus seinem Gerechtigkeitsempfinden heraus. Er betrachtet sich selbst vermutlich nicht als legitimiert. Er hat sich mit der Rolle als Bastard längst abgefunden - spätestens, als er entschied, seinen Dienst an der Mauer anzutreten. Der Anspruch steht aus seiner Sicht Sansa zu. Es würde mich nicht wundern, wenn er zu ihren Gunsten ablehnt. Aber nichts ist gewiss. Abgesehen davon möchte ich noch einen anderen Gedanken aufwerfen. Jon ist nach allem, was wir bis jetzt wissen, nicht Neds Sohn. Noch lebende leibliche Nachfahren sind Sansa und Bran. Jon ist zwar ein Stark, aber demnach kein vorrangiger Erbe von Winterfell. Seht Ihr das auch so?
      Praxis und Theorie machen bei Jon den Unterschied. Nach westerosischen Recht wäre Bran seid Robbs Tod der Erbe und Lord von Winterfell, von seiner Existenz weiß allerdings kaum jemand. Rickon ist Tod, bleibt noch Sansa. Also sollte/müsste sie die Herrschaft übernehmen.
      In der Praxis ist Jon aber die bessere Wahl. Durch seine tolerante Politik und die Freundschaft zu Tormund hat er die Unterstützung der Wildlinge, seine Tapferkeit in der Schlacht der Bastarde hat er auch den Respekt der anderen Lords des Nordens. Auch wenn es Sansas Allianz mit Littlefinger war die ihn letztendlich gerettet hat, er stand auf dem Feld, kämpfte und eroberte kurz darauf Winterfell, das legitimiert ihn. Er wurde schließlich nicht grundlos ausgerufen, die Lords haben sich für ihn entschieden, jetzt hat er zwar ihre Unterstützung aber auch die Verpflichtung sie zu führen.

      Ob er ein Stark ist, hängt von seinen wahren Eltern ab, er ist jedenfalls mehr Stark als er sonstwas, und wenn er ein Snow ist, dann denkt und handelt er immer noch wie ein Stark.

      Last but not least; Herzlich willkommen im Forum white_raven :hi:
      Wer meine Beiträge zitiert ist zur Ausbesserung von Rechtschreibfehlern verpflichtet.
      Vielen Dank für den Willkommensgruß. Ich stimme Dir uneingeschränkt zu hinsichtlich der Wahrnehmung seiner Person durch andere. Entscheidend wird m. E. aber auch sein, als wen bzw. was er sich selbst sieht. Ich sehe ihn als "Prinz der verheißen wurde". Dafür spräche so Einiges. Aber eben als Prinz und nicht als König. Nachdem die Floskel "You know nothing Jon Snow!" reichlich überstrapaziert wurde, würde es mich im Übrigen nicht wundern, wenn er nie seine wahre Herkunft erfährt. Herr Martin glaubt ja bekanntlich nicht daran, dass stets das Gute siegt und alles seinen gerechten Verlauf nimmt. Ich wünsche mir für J. S. jedenfalls etwas anderes als Titel und Thron - Frieden für eine geschundene Seele.
      the_true_meaning_of_j...oh man sowas halte ich für totalen Humbug.

      Trotzdem wäre es schon interessant wenn man jetzt noch einen anderen Namen für Jon einführen würde in der Serie. Sowas macht man sicher nicht einfach mal so. Auch wenn Jon das nun erfahren würde, würde er sich sicher nicht so nennen. Eigentlich macht das einführen eines solchen Namens, doch nur Sinn, wenn man irgendwann mal promoten will: "König Jaehaerys, der Dritte seines Namens...."