Serien, die man sehen muss!

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      @Maegwin
      insgesamt gebe ich dir absolut Recht was netflix Produktionen betrifft

      Was Gaprindaschwili betrifft, selten dämlich von Netflix das so sagen zu lassen, zumindest das mit den Männern. Man hätte ja einfach bei der Wahrheit bleiben können, oder den Name leicht ändern können und gut.
      Was die Nationalität angeht, wird Gaprindaschwili aber auch nicht explizit als Russin bezeichnet. Man sag "nur" das Russland Gaprindaschwili "hat". Das das ein Reporter zu CCCR Zeiten so sagt, finde ich jetzt nicht ungewöhnlich.
      bzw im Original, sagt man nur "And even that´s not unique in Russia. There´s Nona Gaprindaschvili"

      Post was edited 1 time, last by “Ajantis” ().

      Ich Idiot habe einen Stargate SG-1 - Rewatch begonnen, und da ich grad eher wenig Freizeit habe, bedeutet das, dass die aktuellen TV-Serien, die gerade im Überfluss vorhanden sind, eine nach der anderen hinten runterfallen. Jetzt ist Stargate gewiss nicht die beste Serie aller Zeiten, und vielleicht ist es pure Sentimentalität für die guten alten Zeiten, aber es macht einfach mehr Spass als

      - Chapelwaite: Salems Lot - Stephen King-Verfilmung mit Adrien Brody, gut gemacht, aber etwas langgezogen und mir persönlich zu eklig, abgebrochen in Folge 3.

      - What if. Gute und weniger gute Folgen im Wechsel, bleibe dabei, weil kurz und knackig, aber nicht so gut wie

      - Star Trek Lower Decks. Nach wie vor die beste aktuelle Star Trek-Serie.

      - Ted Lasso. Staffel 2 ist deutlich schlechter als Staffel eins, Die Folgen sind etwas länger, über 30 Minuten meist, aber es fehlen die spannenden Plots, die Figuren sind irgendwie unsympathischer geworden, schade.

      Y the Last Man, See (Staffel 2) und Doom Patrol (Staffel 3) sind angelaufen, Ich warte noch, bis ich mehr Zeit habe...und schwelge weiter in den 90ern. :love:
      HODOR !
      Squid Game
      Hm. Ich bin eigentlich eher durch Zufall an der Serie hängen geblieben, habe jetzt hinterher erst erfahren, dass die Serie im Netz offenbar ziemlich gehyped wurde/wird und auch von der Kritik teilweise gefeiert wird.
      Das macht mich ehrlich gesagt etwas ratlos, aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu abgestumpft, um die Raffinesse dahinter zu erkennen. Ich meine- die Serie hat zweifellos ihre Stärken, vor allem visuell ist sie sehr ansprechend und kreativ umgesetzt. Aber ansonsten war für mich von Folge eins an nichts wirklich besonderes erkennbar. Das Konzept ist ja nun wahrlich nicht neu, Vorläufer wie Running man oder Death Race 2000 reichen bereits mehrere Jahrzehnte zurück und erstmals mit etwas mehr moralisch-philosophischer Tiefe angereichert wurde das Ganze dann wohl mit Battle Royale vor 20 Jahren. Aber auch seit dem wurde es ja schon viele Male und tlw. auch richtig mainstreamig (Hunger Games) neu aufgegossen. Von daher dürfte das alles auch für die Jugend nicht mehr wirklich neu sein.
      Jedenfalls- ich hatte von Anfang an Probleme mit der Hauptfigur die bis zum (erwartbaren) Ende nicht wirklich nahbar für mich war oder gar zur Identifikationsfigur wurde. Jede Folge für sich ist mal mehr, mal weniger spannend und tlw. recht zähflüssig, sodass ich auch immer mal wieder nebenbei zum Handy griff. Es gab auch zum Ende einer Folge nie den "jetzt muss ich unbedingt sehen, wie es weiter geht-" Moment.
      Das typisch ost-asiatische Overacting, das wirklich nicht meins ist, flaut glücklicherweise nach einigen Folgen etwas ab.
      Ein weiteres Problem war für mich auch die Vorhersehbarkeit. Habe mir vorhin die Kritik vom Zottelbär von Moviepilot (nicht bös gemeint, vergesse nur dauernd seinen Namen) angeschaut und er meinte, die Serie hätte einige Plot-Twists, die ihn wirklich umgehauen haben. Da dachte ich nur so- "äh, was?". Es ist mir ein Mysterium was er damit gemeint haben könnte. Die Serie ist strukturell und dramaturgisch so linear aufgebaut, dass wirklich nahezu alles was passiert (wer hält durch bis zur letzten Runde, wer überlebt, wer ist der Frontmann etc.) frühzeitig erahnbar ist. Ich sage nahezu- weil es tatsächlich ein Sache in der letzten Folge gibt, die auch ich nicht vorhergesehen hatte, die mich aber letztendlich auch 0 überrascht hat und für die Essenz im Grunde nicht wirklich von Bedeutung war. Das Sammelsurium an moralischen Fragen (wie handeln wir Menschen in Extremsituationen und psychischen Grenzbereichen um zu überleben) wird aus meiner Sicht nur sehr halbgar behandelt, obwohl man ständig versucht philosophisch tiefgründig und bedeutungsschwer zu sein.
      Für mich hat es einfach nicht funktioniert- auch die mind-changing moments einiger Charaktere fand ich total gekünstelt und nicht nachvollziehbar. Man wird von Anfang an das Gefühl nicht los, dass die Serie sich wirklich Mühe gibt besonders, anders und künstlerisch wertvoll zu sein, dass man auf etwas hinarbeitet was nochmal richtig Gehirngulasch verursacht, aber letztendlich bleibt es eben nur beim Versuch.
      Der gezwungene Cliffhanger zum Schluss soll natürlich netflix-typisch eine weitere Staffel ermöglichen, die dem Erfolg nach wohl auch kommen wird, aber ich bräuchte sie auf jeden Fall nicht, da ich mir jetzt schon denken kann wie das Ganze weitergesponnen wird und von daher eigentlich nur nach hinten losgehen kann.
      Das klingt jetzt vermutlich alles deutlich schlechter, als es wirklich ist. Die Serie ist durchaus einen Blick wert und man kann sie sicher nicht irgendwelchem Einheitsbrei zuordnen. Weitere Meinungen würden mich echt interessieren.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.

      Post was edited 3 times, last by “el_drogo” ().

      Ich habe heute mit der Serie "The Billion Dollar Code" auf Netflix angefangen.
      Es handelt sich um eine 4-teilige Miniserie, in der es um 2 deutsche Entwickler geht, die in Berlin kurz nach der Wende ein Programm wie Google Earth entwickeln und darüber im Laufe der Geschichte in einen Patentstreit mit Google geraten basierend auf einer wahren Geschichte.
      Ich habe erst 3 Folgen gesehen, aber ich bin ähnlich geflasht wie damals von Chernobyl.
      Was ich an solchen Serien am meisten mag: Ich hab richtig Lust mich da morgen reinzunerden und mir die Hintergründe der echten Geschichte anzulesen.
      Einstiegspunkt dafür findet man hier:

      twitter.com/pavel23/status/1446261981091074058.
      twitter.com/pavel23/status/1441903485801349134

      Pavel Mayer ist einer der Programmierer.

      Absolute Empfehlung!
      Ja, hab meinen Netflix-Monat auch genutzt um die Serie zu schauen (nachdem ich die wieder sehr gelungene neue "Sex Education" Staffel gesehen hatte), hab ich auch "The Billion Dollar Code" fast gebinget und kann dem Fahnder nur zustimmen, fand ich auch sehr gelungen aufbereitet und erzählt !
      So, für 1,99 den Probemonat Disney+ gebucht und endlich Loki geguckt. Ich hab vorher keinen blassen Schimmer gehabt worum es geht, aber ich liebe Tom Hiddleston als Loki und hab mich daher prima unterhalten gefühlt.

      Und natürlich The Mandalorian.
      Ich liebs. <3 Ich bin kein ausgeprägter SW Fan und kenne mich neben den Filmen überhaupt nicht aus, daher konnte ich mich unbedarft drauf einlassen und ich habe jede Episode genossen. Hoffentlich geht es bald weiter!

      Was würdet ihr empfehlen'? WandaVision oder Falcon and the Winter Soldier als nächstes?
      "Let me tell you something about wolves, child. When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives." -Eddard Stark
      Ich bin ein Star Wars Nerd und war vom Mandalorian begeistert.

      WandaVision war ungewöhnlich und ich fand es nicht schlecht. Falcon and the Winter Soldier habe ich noch nicht gesehen.

      Das coole an Disney+ ist auch der Zugriff auf Disney und Pixar Filme.
      Zum Beispiel Onward und Coco (Taschentücher, wichtig!)
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."

      WinterIsComing wrote:

      Was würdet ihr empfehlen'? WandaVision oder Falcon and the Winter Soldier als nächstes?
      WandaVision, ist die bessere und mutigere der beiden Serien, auch näher an Loki dran.

      The Wheel of Time ist gestartet, erste Folge geguckt, da ich die ersten paar Bücher vor 20 Jahren gelesen hatte, war es nicht schwer, reinzukommen. Wirkt sehr konventionell und etwas arg HdR-ig, der GOT-Pilot war viel besser.

      Doctor Who. Erste 3 Folgen der neuesten Staffel. Wow. Eine durchgehende Geschichte wird erzählt, es ist sehr turbulent, lustig und weltenzertrümmernd, super gut, Empfehlung..

      Foundation
      . Sehr freie Verfilmung nach Asimov, visuell beeindruckend, originelle Konzepte, aber auch langatmig und mit durchwachsenen schauspielerischen Leistungen.

      Doom Patrol. Staffel 3. Nach wie vor die beste Superheldenserie. Durchgeknallt, ideenreich, einzigartig auf dem Markt. Wem also Zombiehinterteile auf Beinen nicht zuviel sind, sollte unbedingt reingucken.
      10 von 10 Sesamstrassen. (Eine Plotline, kein Witz.)

      Midnight Mass. Mike Flannagans neue Horrorserie, besonders zu empfehlen für katholisch sozialisierte Menschen wie mich, unbedingt ungespoilert reingehen, in Folge 4 (von7) wird die Katze aus dem Sack gelassen, die beste Verfilmung dieses sehr alten Genrens (welches ist der Spoiler) seit Jahren.
      Exzellente Schauspieler wie immer bei Flannagan, war optimal zu Helloween.
      HODOR !

      Post was edited 1 time, last by “hodor” ().

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      hodor wrote:

      The Wheel of Time ist gestartet, erste Folge geguckt, da ich die ersten paar Bücher vor 20 Jahren gelesen hatte, war es nicht schwer, reinzukommen. Wirkt sehr konventionell und etwas arg HdR-ig, der GOT-Pilot war viel besser.


      Und der Rand Darsteller gibt einen echten Hayden Christensen/Anakin Skywalker Vibe :/
      Ernsthaft ich weiss noch nicht was ich von dieser WOT Adaption halten soll. Ich habe in den 1990ern die ersten vier Bände von WOT gelesen. Damals hat es mir gut gefallen. Die Serienmacher scheinen sehr bemüht, Jordans gigantische Weltenschöpfung filmisch umzusetzten, stoßen dabei aber auf einige Probleme. So wirken viele Dialoge sehr hölzern; Nebenplots fallen oft gegenüber dem Hauptgeschehen ab; Actionsequenzen und Spezialeffekte könnten spektakulärer, Kulissen und Kostüme atmosphärischer sein. Da mir alle bisher gezeigten Folgen nach dem Rewatch wesentlich besser gefallen haben, bin ich was die Entwicklung der Serie angeht vorsichtig optimistisch.

      Sehr zu empfehlen ist die Netflixserie Arcane, für Fans des Fantasy Genres und des Animationsfilms ein echtes Muss. Am besten hat mir der erste Akt gefallen, der in der dritten Folge mit einem echten Schlag in die Magengrube endet. Danach schwächelt die Serie leicht, auch weil allzu oft eine zugegeben coole Musikvideoästhetik bedient wird. Die Handlung tritt von da an etwas auf der Stelle und die Actionszenen beginnen sich abzunutzen. Trotz alle dem sehr erfreulich, dass wir so etwas zu sehen bekommen :thumbup:
      “I: You’re a communist then. S: Let’s say I’m old enough not to be dazzled by Ayn Rand.”

      Kameron Hurley, The Light Brigade
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