[Reread] A Game of Thrones ("Eddard IX" bis "Eddard X") [S.431 , Woche 10]

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      Wow, doch, echt stark! 8|
      Roy Dotrice ist auch ein toller Sprecher. (BTW hat der ja in der Serie den Alchemisten gespielt, der Tyrion das Seefeuer gezeigt hat ;) )
      Nur Christopher Lee hätte das noch toppen können :love:
      I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".
      Ach ja, Eddards alter Hit aus Schuld und Versprechen. Nein, eine echt begewegende Szene.
      Auffällig finde ich, dass Ned Rhaegars Tod nicht erwähnt. Wissen die drei von der Königsgarde, dass Rhaegar tot ist?
      Robert finde ich nicht nur wenig königlich im Bezug auf das Schlagen einer Frau, auch sonst zeigt er mal wieder, dass er zwar einen Thron erobern konnte, aber mit dem Regieren hat er wenig am Hut. Er möchte, dass zwischen den Starks und Lennister Ruhe herrscht, egal wie. Nach dem Motto nun wäre es ja mal genug. Cersei versucht ihren Mann zwar gegen die Starks aufzustacheln, ihre Brüder wären auch des Königs Brüder und wie Ned eigentlich mit seinem König rede, aber eigentlich schafft sie es nur, dass Robert auf sie wütend wird.
      Ich muss sagen, beim ersten Lesen, bzw nachdem ich die erste Staffel gesehen hab, waren Cersei und Jaime mir eindeutig unsympatisch. Jaime ist das immer noch, aber bei Cersei bin ich mir da nicht mehr so sicher. Zumindest verstehen kann ich sie mittlerweile ganz gut. Was nicht heißt, dass ich alle ihren Handlungen gut heiße. Aber da gibt es glaub ich so gut wie niemanden im Buch mehr, von dem ich das behaupten kann.
      "Even the darkest night will end and the sun will rise"
      Victor Hugo

      Catweasel wrote:

      ch muss sagen, beim ersten Lesen, bzw nachdem ich die erste Staffel gesehen hab, waren Cersei und Jaime mir eindeutig unsympatisch. Jaime ist das immer noch, aber bei Cersei bin ich mir da nicht mehr so sicher. Zumindest verstehen kann ich sie mittlerweile ganz gut.

      Interessant. Hast du die Buchreihe beendet?
      In AFFC fängt Cersei nämlich eigentlich an, völlig abzudrehen, während man für Jaimes Handlungen und Aussagen nicht unbedingt entschuldigende Gründe, aber durchaus erklärende Gründe geliefert bekommt. Bei mir war es deswegen genau andersherum.
      Das Wiki von Eis und Feuer freut sich über deine Mitarbeit. Schau mal vorbei: eisundfeuer.fandom.com/de
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

      Ser Arthur Dayne wrote:

      Hast du die Buchreihe beendet?

      Ja. Mit der Sympathie wollte ich sagen, dass ich das an der jetzigen Stelle in den Büchern so empfinde. Später ändert sich das dann auch bei mir. Bei Jaime (will immer Jamie schreiben) kam der Wendepunkt an der Stelle als er Brienne im Bad erzählt wie die Sache in KL aus seiner Sicht aus war. Warum ich so viel Verständnis für Cersei hab weiß ich im Moment auch nicht so recht. Aber bei jeder Stelle an der Robert Cersei misshandelt oder auch nur abschätzig behandelt denk ich: Jep, genau dafür hast du den Eber verdient. Ich kann es schon in gewisser Weise nachvollziehen, dass Cersei versucht im großen Spiel mitzumischen. Für fast alle (Männer) ist sie nur ein Spielball, geeignet und verheiratet zu werden und Kinder zu kriegen, dass sie da versucht sich mit allen Mitteln zu behaupten kann ich verstehen. Nicht dass sie Talent zum Regieren hätte oder ich sie jemals an der Macht sehen wollte, dafür ist sie zu unberechenbar.
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      Victor Hugo
      Alles klar, dann habe ich das "inzwischen" missverstanden. ;)
      Robert finde ich an dieser Stelle auch absolut unsympathisch, Cerseis Abscheu ihm gegenüber ist verständlich.
      Nur macht sie das für mich persönlich nicht unbedingt sympathischer.
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      So, hab das zweite Buch schon mal bereit gelegt. Und mich in diesem Zusammenhang gefragt, was meine persönliche Erkenntnis (nach dem Ende des erstens Buchs) dieses Rereads ist. Ich hab die Bücher bisher erst einmal gelesen, unterscheide also nur zwischen "erstem Eindruck" und der Situation, dass man Dinge und Handlungen anders bewertet nachdem man die Konsequenzen kennt.
      1. Ned "nervt" mich mehr als beim ersten Lesen mit seinen Gedanken an Schuld und gegebenen Versprechen. Da tut er immer so ehrenhaft, aber setzt dann Catelyn seinen angeblichen Bastard ohne weitere Erklärungen einfach so vor die Nase.
      2. Ich hab Sympathie/Mitleid/Verständis für Cersei. Sie kam beim ersten Mal echt schlechter weg, jetzt seh ich mehr wie schlecht sie von Robert behandelt wird. Bin mal gespannt wie ich ihre weiteren Handlungen beurteilen werde.
      3. Sansas Naivität. Hach, sie ist halt noch ein Mädchen. Früher hätte ich sie bei ihrem Getue um Ritterlichkeit und Höflichkeit gern geschüttelt.
      4. Tyrion empfinde ich immer noch als ambivalent. Eigentlich verhält es sich "gut", ist nett zu Jon, konstruiert den Sattel für Bran, aber seine Ironie und sein Spott (die seine Rüsung sind) machen es für mich schwer ihn zu mögen. Ich werd nicht so richtig warm mit ihm.
      5. Arya und Dany mag ich immer noch. Bei Arya hatte ich die Befürchtung dass ihre Geschichte so typisch laufen wird: Mädchen dass nicht lesen und kämpfen lernen darf und überhaupt total unterdrückt wird, entwickelt sich zur besten Kämpferin überhaupt und heiratet den schönen Müllersohn, der in Wahrheit der lange gesuchte Prinz ist. An Dany find ich ihre Haltung im Angesicht des völlig Neuen und Unbekannten bemerkenswert. Dass sie die Dothraki als ihr Volk bezeichnet und versucht deren Gebräuche anzunehmen.
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      Edit : Komplett,in einem durchgelesen,habe ich die Bücher auch erst einmal.Bei jedem geplanten Reread,bin ich an Textstellen hängen geblieben,die ich dann mehrfach gelesen habe :D ,um dann im Gegenzug andere zu überspringen.
      Zwischendurch habe ich Textstellen oder Handlungsstränge,die für mich gerade von Interesse waren wiederholt.Also ist das eigentlich auch mein erstes Mal,was einen kompletten Reread betrifft.

      1. Ned "nervt" mich mehr als beim ersten Lesen mit seinen Gedanken an Schuld und gegebenen Versprechen. Da tut er immer so ehrenhaft, aber setzt dann Catelyn seinen angeblichen Bastard ohne weitere Erklärungen einfach so vor die Nase.

      zu 1. )Ich denke hier muss man sehen,dass Ned seiner Frau wohl aus genau diesem Grund keine Erklärung liefert.Ich gehe davon aus,dass er Lyanna versprochen hat Niemanden über die Herkunft Jons in Kenntnis zu setzen.
      Hier steht ihm dann seine Ehre,von der er keinen Deut abweicht, im Wege und macht ihm und seiner Familie ,vor allen Dingen Cat und Jon das Leben schwer.
      Hier kann ich dich aber sehr gut verstehen,bloß ist es bei mir so,dass mich Ned vor diesem Reread wesentlich mehr genervt hat.Positives an im ,habe ich ja trotzdem immer gesehen ,empfand aber diese strikte Ehre und Moral ,ohne nur ein kleines bisschen Platz für Abweichungen zu lassen,sein "zu ernst nehmen" vieler Dinge und vor allem Dingen seine Verachtung allem und jedem gegenüber,der dieses nicht einhalten konnte ,schon ziemlich ätzend.Er hat sich eben an die Regeln gehalten,doch finde ich,er hätte zum Beispiel im Fall Deserteur und Jorah vielleicht einfach mal ein wenig Einfühlungsvermögen walten lassen können und in Fällen,wie dem Aussenden von Beric Dondarrion einfach mal ein wenig über den Tellerrand hinaussehen müssen.Ned verhält sich meines Erachtens nach,in einigen Situationen schon ziemlich verbohrt.....allerdings fange ich bei diesem Reread an ,das alles ein wenig besser zu verstehen.Hoch anrechnen muss ich ihm,dass er in solchen Fällen,auch seinem Freund und König gegenüber genauso wenig von seinem Weg abweicht,nur frage ich mich ernsthaft,wie ein Mann mit so strikten Moralvorstellungen so eng mit einem Mann wie Robert Baratheon befreundet sein konnte,der es ja anscheinend bereits in jungen Jahren mit Ehre und Moral nicht so genau nahm.Also ,bei mir sieht es im Moment so aus,dass ich einige Handlungen von Ned zwar nicht gerade toll finde,sie mich aber deutlich weniger aufregen,als zuvor.
      2. Ich hab Sympathie/Mitleid/Verständis für Cersei. Sie kam beim ersten Mal echt schlechter weg, jetzt seh ich mehr wie schlecht sie von Robert behandelt wird. Bin mal gespannt wie ich ihre weiteren Handlungen beurteilen werde.

      zu 2. )Das hatte ich bereits beim ersten Lesen.Na ja ,Sympathie ist in meinem Fall vielleicht ein wenig zu viel gesagt.Bei ihr ist es eigentlich so geblieben wie es war,in einigen Situationen empfinde ich ihr Handeln zwar falsch,kann es aus ihrer Sicht aber irgendwo nachvollziehen.Auch habe ich das Gefühl,dass sie vor allen Dingen ihre Kinder ,sowie auch Jaime und vielleicht sogar ihren Vater auf ihre ganz eigene Art und Weise wirklich liebt.
      Andere Dinge,zum Beispiel ihre Art und Weise andere Menschen zu benutzen finde ich schlichtweg unverzeihlich und Übelkeit erregend.
      3. Sansas Naivität. Hach, sie ist halt noch ein Mädchen. Früher hätte ich sie bei ihrem Getue um Ritterlichkeit und Höflichkeit gern geschüttelt.

      Ganz zu Anfang hat mich Sansa,selbst wenn ich versucht habe mir in Erinnerung zu rufen,dass sie noch ein Kind ist schon ziemlich aufgeregt.Doch recht schnell und immer mehr, mochte ich sie und sehe nun sehr viel Positives in Sansa.
      4. Tyrion empfinde ich immer noch als ambivalent. Eigentlich verhält es sich "gut", ist nett zu Jon, konstruiert den Sattel für Bran, aber seine Ironie und sein Spott (die seine Rüsung sind) machen es für mich schwer ihn zu mögen. Ich werd nicht so richtig warm mit ihm.

      zu 4.)Hmm...Tyrion,ja.Er hat aus meiner Sicht durchaus gute Eigenschaften aber auch genauso Schlechte.An vielem was ihm passiert ,ist er meines Erachtens nach selbst Schuld,da er ständig provoziert,außerdem empfinde ich ihn ,allerdings zugegebener Weise , mit einigen Ausnahmen,als ziemlichen Egoisten.Auch in seinem Fall ,hat sich denke ich bei mir nicht viel verändert.
      5. Arya und Dany mag ich immer noch. Bei Arya hatte ich die Befürchtung dass ihre Geschichte so typisch laufen wird: Mädchen dass nicht lesen und kämpfen lernen darf und überhaupt total unterdrückt wird, entwickelt sich zur besten Kämpferin überhaupt und heiratet den schönen Müllersohn, der in Wahrheit der lange gesuchte Prinz ist. An Dany find ich ihre Haltung im Angesicht des völlig Neuen und Unbekannten bemerkenswert. Dass sie die Dothraki als ihr Volk bezeichnet und versucht deren Gebräuche anzunehmen.
      Dany,die ich in den Anfängen der Geschichte eigentlich mochte, nervt mich ab einem gewissen Punkt einfach nur noch,ich weiß nicht mehr,wann dieser Punkt eintrifft,noch ist er nicht gekommen,aber sie regt mich teilweise wirklich auf.
      Arya erschreckt mich.Ich empfinde es als absolut schockierend ,dass ein Kind ihres Alters,ihre mit Sicherheit schrecklichen Erlebnisse, auf diese Art und Weise "verarbeitet".Sie macht mich später zum Teil regelrecht sprachlos.
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      -Jim Morrison

      Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

      Post was edited 5 times, last by “onyx234” ().

      onyx234 wrote:

      Ich denke hier muss man sehen,dass Ned seiner Frau wohl aus genau diesem Grund keine Erklärung liefert.Ich gehe davon aus,dass er Lyanna versprochen hat Niemanden über die Herkunft Jons in Kenntnis zu setzen. Hier steht ihm dann seine Ehre,von der er keinen Deut abweicht, im Wege und macht ihm und seiner Familie ,vor allen Dingen Cat und Jon das Leben schwer.

      Wobei es vor allem anfangs noch einen viel gewichtigeren Grund gibt: Warum sollte Ned Catelyn als vertrauenswürdig einschätzen, nur weil sie seine Frau ist? Jons Leben hängt möglicherweise von der Verschwiegenheit der beteiligten Personen ab, und Ned kannte Catelyn so gut wie gar nicht. In dem Gespräch mit Cersei gibt es folgende Stelle:
      Ned thought,if it came to that, the life of some child I did not know, against Robb and Sansa and Arya and Bran and Rickon, what would I do? Even more so, what would Catelyn do, if it were Jon’s life, against the children of her body? He did not know. He prayed he never would.

      Nach wie vor ist er sich nicht sicher, wie sehr er Catelyn bezüglich Jon vertrauen kann. Er glaubt wohl kaum, dass sie von sich aus zu Robert gehen würde. Aber was, wenn es zu einer Situation kommt, in der Catelyn Dinge abwägen muss? Ned will dieses Risiko nicht eingehen. Lieber erschwert er Jon das Leben, als es in Gefahr zu bringen.
      Das Versprechen an Lyanna tut natürlich sein Übriges. Nur ist Ned eigentlich niemand, der etwas nur aus einem hohlen Pflichtgefühl heraus tut. Was er tut, hat auch einen Sinn.

      onyx234 wrote:

      empfand aber diese strikte Ehre und Moral ,ohne nur ein kleines bisschen Platz für Abweichungen zu lassen

      Seine Ehre und Moral besteht darin, das "Richtige" tun zu wollen. Und selbstverständlich wird er von diesem Weg nicht abweichen wollen. Denn warum sollte er vom Richtigen abweichen? Man sieht das doch, als er für die Sicherheit seiner Kinder Dinge gesteht, die er nie begangen hat. Es ist richtig, seine Kinder zu beschützen, also tut er es. Und so verhält er sich eigentlich in den meisten Fällen.

      onyx234 wrote:

      vor allem Dingen seine Verachtung allem und jedem gegenüber,der dieses nicht einhalten konnte ,schon ziemlich ätzend

      Dann müssen wir uns aber auch einmal ansehen, wem gegenüber er Verachtung zeigt. Diese erleben wir nämlich eigentlich fast nur gegenüber Adeligen, die so richtig Mist gebaut haben. Tywin, auf dessen Befehl Kinder geschlachtet wurden. Jaime, der offenbar aus Eigennutz seinen König verraten und ermordert hat. Robert, der ein Kind töten lassen will und einen Kindsmord gebilligt hat. Jorah, der zuerst das Gesetz bricht und dann nicht einmal bereit ist, die Konsequenzen zu tragen.
      Ausnahmen bilden hier wohl LF, mit dem er einfach kein bisschen klarkommt und der ihn einfach nur nervt (was ich sogar verständlich finde) und Varys, der mit seiner offenbar verweichlichten Art und zweifelhafter Loyalität das Spiel um den Thron repräsentiert, was in gewisser Weise ja auch für LF gilt.
      Ned ist der Ansicht, dass ein Mensch in einer Machtposition verantwortlich mit seiner Macht umzugehen hat. Tut jemand das nicht, trifft diesen jemand seine Verachtung.

      onyx234 wrote:

      er hätte zum Beispiel im Fall Deserteur und Jorah vielleicht einfach mal ein wenig Einfühlungsvermögen walten lassen können

      Naja, Jorah hat ihm überhaupt keine Zeit gegeben, irgendeine Form von Einfühlungsvermögen zu zeigen. Denn als Ned auf Bear Island ankam, war Jorah schon weg.
      Und bei dem Deserteur hat er immerhin versucht, zu ihm durchzudringen, was aber unmöglich war. Die Hinrichtung dürfen wir dann auch nicht aus heutigem Gesichtspunkt betrachten. Wer die Wache verlässt, ist vogelfrei. Und ob der Mann jetzt harmlos ist oder ein Irrer, der nichts mehr zu verlieren hat, kann Ned wohl schlecht einschätzen, zumal das auch nicht seine Aufgabe ist. Ned hält sich hier einfach an das Jahrtausende alte Gesetz, wie es jeder andere Lord auch getan hätte.

      onyx234 wrote:

      und in Fällen,wie dem Aussenden von Beric Dondarrion einfach mal ein wenig über den Tellerrand hinaussehen müssen.Ned verhält sich meines Erachtens nach,in einigen Situationen schon ziemlich verbohrt

      Stimmt, das war taktisch nicht sehr klug. Andererseits will er eben keinen 15jährigen Jüngling auf die Jagd nach einem Monster schicken.
      Ich finde, dass Ned meistens seine Gründe hat, so zu handeln wie er handelt. Für den Leser mag das dann manchmal schwierig nachzuvollziehen sein, weil er über mehr Informationen verfügt und Aktionen natürlich im Nachhinein beurteilen kann.
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      Ser Arthur Dayne wrote:

      Man sieht das doch, als er für die Sicherheit seiner Kinder Dinge gesteht, die er nie begangen hat.

      Stimmt,da weicht er wirklich mal ab.

      Ser Arthur Dayne wrote:

      Ned ist der Ansicht, dass ein Mensch in einer Machtposition verantwortlich mit seiner Macht umzugehen hat. Tut jemand das nicht, trifft diesen jemand seine Verachtung.

      Was ich schon als ein wenig selbstgerecht empfinde.Menschen begehen Fehler...

      Ja ,der Deserteur.Ned hält sich an die Gesetze,man kann ihm hier bestimmt keinen Vorwurf diesbezüglich machen,nur hätte ich hier ein wenig Menschlichkeit erfreulich gefunden.Er hätte größeres Interesse daran zeigen können was diesem Mann derartige Angst eingeflößt hat,aber vielleicht verlange ich hier zu viel,ich empfinde es aber so.
      Im Fall Jorah finde ich es schon ein wenig hart,mit wie viel Verachtung er diesen betrachtet.

      Ser Arthur Dayne wrote:

      Stimmt, das war taktisch nicht sehr klug. Andererseits will er eben keinen 15jährigen Jüngling auf die Jagd nach einem Monster schicken.

      Hier hätte es in meinen Augen nichts daran geändert wen er schickt,sonder dass er überhaupt jemanden schickt.In meinen Augen vorschnell und wie schon einmal diskutiert,wäre es für mich klüger gewesen, in diesem Fall nach Robert zu schicken und dann Tywin mit einzubeziehen.Ich fand das sehr eigenmächtig,obwohl ich bei diesem Reread bemerkt habe,dass Robert bei ihrem letzten Gespräch ziemlich deutlich gemacht hat,dass Ned das Regieren übernehmen soll.Trotzdem denke ich,dass er in einer so wichtigen Sache hinzugezogen hätte werden müssen,da es sich hier schließlich um die Familie seiner Frau handelt.Genaugenommen wäre es richtig gewesen Tywin zur Verantwortung zu ziehen.
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      Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

      onyx234 wrote:

      Menschen begehen Fehler...

      Die aufgezählten Taten waren aber keine Fehler. Es waren aus Neds Sicht eindeutig Verbrechen. Ist doch ein Unterschied, ob ich bei einer militärischen Aktion eine falsche Entscheidung treffe oder einen Kindsmord in Auftrag gebe. Wenn ich eine Machtposition innehalte, besitze ich Verantwortung. Natürlich können mir da dann Fehler unterlaufen. Doch wenn ich mich im Besitz meiner geistigen Kräfte für etwas offenkundig Amoralisches oder Ungesetzliches entscheide, verletze ich nach Neds Ansicht meine Amtspflicht. In einer Welt, in der der Mächtige oft tun und lassen kann, was er will, empfinde ich das als sehr beachtliche Einstellung.

      onyx234 wrote:

      Stimmt,da weicht er wirklich mal ab.

      Nein, tut er eben nicht. Ned weicht an dieser Stelle keinen Millimeter von seiner Einstellung ab. ;)
      Wir müssen uns da nochmal Neds Ehrbegriff ansehen. Wenn Tywin von Ehre redet, geht es ihm um seine Reputation. Wenn Ned davon redet, um Moral. Insofern war das Eingestehen eines Verbrechens zum Schutze seiner Kinder eine für Ned typische Handlung. Die Menschen, die ihm am nächsten stehen, sind das Wichtigste für ihn. Das ist Teil seiner Ehre.

      onyx234 wrote:

      Im Fall Jorah finde ich es schon ein wenig hart,mit wie viel Verachtung er diesen betrachtet.

      Hat sich Jorah aber irgendwo auch selber zuzuschreiben. Wir kennen Jorah und wissen deshalb, dass er eigentlich kein schlechter Mensch ist. Stell dir mal vor, wir würden ihn nur aus der Entfernung kennen. Dann würden wir nur wissen, dass er Menschen in die Sklaverei verkauft und sich anschließend vom Acker gemacht hat. Also einer der Typen, die erst ihre Macht missbrauchen und dann nicht einmal die Verantwortung dafür übernehmen wollen.

      onyx234 wrote:

      Hier hätte es in meinen Augen nichts daran geändert wen er schickt,sonder dass er überhaupt jemanden schickt.In meinen Augen vorschnell und wie schon einmal diskutiert,wäre es für mich klüger gewesen, in diesem Fall nach Robert zu schicken und dann Tywin mit einzubeziehen.

      Nur gibt das Clegane umso mehr Zeit, Menschen abzuschlachten. Das ist eine Angelegenheit, die schnell geregelt werden muss, wenn man weitere Massaker verhindern will.
      Dass das etwas zu kurzsichtig gedacht war, sehe ich ein.
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      Ser Arthur Dayne wrote:



      Zitat von »onyx234«

      Hier hätte es in meinen Augen nichts daran geändert wen er schickt,sonder dass er überhaupt jemanden schickt.In meinen Augen vorschnell und wie schon einmal diskutiert,wäre es für mich klüger gewesen, in diesem Fall nach Robert zu schicken und dann Tywin mit einzubeziehen.





      Nur gibt das Clegane umso mehr Zeit, Menschen abzuschlachten. Das ist eine Angelegenheit, die schnell geregelt werden muss, wenn man weitere Massaker verhindern will.

      Dass das etwas zu kurzsichtig gedacht war, sehe ich ein.

      Er konnte ja auch nicht wissen das das nur der beginn eines großen Krieges ist. Hier frage ich mich aber ob Tywin bereits von Roberts baldigen tot wuste oder ob er auch so den Krieg ausgelöst hätte.

      Ser Arthur Dayne wrote:

      In einer Welt, in der der Mächtige oft tun und lassen kann, was er will, empfinde ich das als sehr beachtliche Einstellung.

      Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht...

      Ser Arthur Dayne wrote:

      Nein, tut er eben nicht. Ned weicht an dieser Stelle keinen Millimeter von seiner Einstellung ab.
      Wir müssen uns da nochmal Neds Ehrbegriff ansehen. Wenn Tywin von Ehre redet, geht es ihm um seine Reputation. Wenn Ned davon redet, um Moral. Insofern war das Eingestehen eines Verbrechens zum Schutze seiner Kinder eine für Ned typische Handlung. Die Menschen, die ihm am nächsten stehen, sind das Wichtigste für ihn. Das ist Teil seiner Ehre.

      Hmmm,...wenn ich mal alles Revue passieren lasse,muss ich dir hier sogar auch Recht geben,denn er lügt ja sogar Jaime an,indem er die Gefangennahme Tyrions von Catelyn auf seine Kappe nimmt...und auch die Sache mit Jorah sollte ich wahrscheinlich mit ein wenig anderen Augen betrachten.Seine Einstellung LF und Varys gegenüber finde ich zu diesem Zeitpunkt dennoch recht übertrieben und dieses Kühle und Verachtende ,dass er manchmal zeigt,macht ihn mir in manchen Situationen nicht sonderlich sympathisch...obwohl er bei mir,wie schon erwähnt,in diesem Reread beachtlich an Boden gewonnen hat.Besonders, was das Verhalten angeht,dass er seinen Töchtern und seinen Leuten gegenüber zeigt.Das finde ich zum Teil wirklich rührend.

      Ser Arthur Dayne wrote:

      Nur gibt das Clegane umso mehr Zeit, Menschen abzuschlachten. Das ist eine Angelegenheit, die schnell geregelt werden muss, wenn man weitere Massaker verhindern will.
      Dass das etwas zu kurzsichtig gedacht war, sehe ich ein.

      So weit ich mich erinnere,war Gregor zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr vor Ort,sondern bereits wieder Richtung Westen unterwegs und Ned wurde davon auch in Kenntnis gesetzt.(Das macht mich jetzt ganz kribbelig,dass ich Band 1 nicht zur Hand habe,wäre jemand wohl so nett mal nachzuschauen?)Also bestand zu diesem Zeitpunkt, meines Erachtens nach, keine Gefahr mehr für die Bevölkerung der Flusslande und es ging sozusagen "nur ums Prinzip" und da wäre für mich definitiv Tywin der richtige " Ansprechpartner gewesen,nicht die Leute,die von ihm befehligt wurden.
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      Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.
      Ich will auch mal mein kleines Fazit über das erste Buch ziehen, allerdings ohne mich in eure Diskussion einzuklinken :D
      NED
      Ich mocht Ned beim ersten Lesen und ich mag ihn immer noch. Sicherlich ist er manchmal stur wie ein Panzer, aber das immer mit Grund. Seine Ehrenhaftigkeit kann ich nicht immer nachvollziehen und wir wissen, dass er damit teilweise noch ungewollt ziemlichs Unheil anrichten wird, aber sie ist einfach bewundernswert. Wobei ich mich zum früheren Lesen etwas relativeren muss. Beim ersten (und zweiten) Lesen war ich überzeugt, dass Ned mit seiner Ehrpusseligkeit, damit dass er Cercei warnt und dass er unbedingt die Wahrheit über Cerceis Untreue loswerden muss, den Krieg ausgelöst hat. Doch in der Zwischenzeit denke ich, dass es über kurz oder lang trotzdem zum Krieg gekommen wäre, denn Stannis wusste bereits Bescheid, sammelt Truppen um sich und hatte auch schon Melisandre um sich, die ihn so oder so in den Kampf geschickt hätte.
      Toll fand ich, wie wunderbar er sich um seine Töchter und speziell um Arya gekümmert hat. Im Gegensatz zu Cat hat er nicht versucht, sie in irgendeine Form zu pressen, sondern sie so angenommen, wie sie war und es geschafft, ihrer Wildheit ein Ventil zu geben.

      CAT
      Ich bin bei Catelyn ein wenig ambivalent. Zum einen bemüht sie sich eine gute Mutter zu sein, nimmt dabei aber keine Rücksicht auf die unterschiedlichen Charaktere. Dass sie ihre Kinder allein lässt, um nach KL zu eilen und Ned über den Anschlag auf Bran zu berichten, sehe ich sehr zwiespältig. Ich verstehe auf der einen Seite, dass sie glaubt, niemanden trauen zu können, aber immerhin lässt sie erstens ihren grade mal 14-jährigen Sohn mit der Regierungsverantwortung allein und dazu noch ihre beide jüngsten Kinder, von denen einer auch noch im Koma liegt, zurück.
      Sie ist eine sehr starke Frau, dass spürt man, und sie hat ihre Familienworte "Familie, Ehre, Pflicht" verinnerlicht.
      Unverzeihlich, wenn auch irgendwie nachvollziehbar, finde ich ihr Verhalten Jon gegenüber, auf den sie ganze Wut und den Schmerz über Neds vermeintlichen Versuch fokussiert und ihn dafür bestraft, obwohl er ja nun wirklich nichts dafür kann. Auch ihr Verhalten gegenüber Arya ist mehr als grenzwertig. Sie merkt nicht, dass Arya keine Sansa 2.0 ist und ein gänzlich gegensätzlicher Charakter. Kommt mir igendwie so vor, als versuche sie aus Paprika einen Apfelkuchen zu backen... das kann nicht funktionieren!

      TYRION
      Ach Scheiße, ich mag das Kerlchen! Ich mag seine Ironie und seinen Sarkasmus. Klar hat er eine größere Klappe als ihm gut tut und eigentlich ist er auch arrogant, wie alle Lannisters und er scheint zu glauben, dass das Lannistervermögen in seinem Rücken ihn letztlich vor allem Ungemach schützen wird. Aber er hat definitv einen guten Kern und
      (...) a tender spot in my heart for cripples and bastards and broken things.
      Mir geht er erst später auf den Keks, nach seiner Flucht aus KL, als er sich so gehen lässt... :rolleyes:

      SANSA
      Beim ersten Lesen ging natürlich auch mir die kleien rosa-Einhorn-Luftschloss-Chichi-Prinzessin schwer auf den Senkel...
      Jetzt wird mir eigentlich viel mehr klar, dass sie halt eine typische Zwölfjährige ist. Und auch jetzt wird erst klar, dass sie durchaus innere Stärke besitzt und ein gutes Herz.
      Sehr bezeichnend fand ich hier die Stelle mit Sandor, als der dem kleinen verängstigtem Mädchen seine Geschichte erzählt. Doch anstatt sich noch weiter vor diesem wütenden, betrunkenen, entstellten Kerl zu fürchten, fürchtet sie sich FÜR ihn! Sie versteht die Wut und den Schmerz in seinen Worten und leidet mit ihm.

      ARYA
      Ach, hier mag ich diese wilde kleine Maus noch uneingeschränkt. Aber dennoch hat man hier die ersten Schritte auf dem Weg zur späteren Killerin. Sie ist der Typ, der nicht weint, sondern die Wut in sich reinfrisst und hortet und pflegt. Dass das irgendwann einmal zur Entladung kommt, ist vorprogrammiert.

      DANY
      Sie finde ich bisher noch spannend und mitreißend. Ich mag die Beschreibung der fremden Welt der Dothraki und ich mag, wie sie Stärke entwickelt und lernt sich von ihrem (für sie) übermächtigen Bruder zu emanzipieren.
      Ich bin auch schon ganz gespannt, wo sie anfängt, mir auf den Keks zu gehen... ;)

      JON
      Bisher mag ich auch noch den stillen Jungen und die Beschreibungen der NW und wie sich der kleine Lordling-Bastard zu einem guten Bruder entwickelt und erste Anführer-Qualitäten entwickelt...

      BRAN
      Ich muss gestehen, dass ich in den Bran - Kapitel eigentlich nur den Krähen-Traum und die Geschichten von Old Nan spannend fand (die verdammt noch mal so gut wie NIE zu Ende erzählt wurden!!!!)
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      onyx234 wrote:

      (Das macht mich jetzt ganz kribbelig,dass ich Band 1 nicht zur Hand habe,wäre jemand wohl so nett mal nachzuschauen?)

      :dash: Die Stelle ist ja in Band zwei und der befindet sich in meiner unmittelbaren Nähe.
      " Bis ich wieder auf meinem eigenen Land war,hatte Clegane mit seinem Ungeziefer den Roten Arm längst wieder überquert und ritt den Hügeln der Lannisters entgegen."

      " Jeder von Euch soll sich zwanzig Männer nehmen und mein Wort zu Gregors Festung bringen......"
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      Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.
      Tag zusammen, ich muss leider nochmal so einen alten Thread rausholen, weil ich grad mit meinem re-read hier vorbeikomme.

      Was haltet ihr davon, dass sich die Prophezeiung der Dosh Khaleen, dass 'eines Tages alle Khalasars zur Mutter heimkehren' darauf bezieht, dass Dany dort ihre Armee aufstellen könnte, grade wenn man bedenkt, wie ADWD endet..
      Ich meine Prophezeiungen und Träumen sind so ziemlich das interessanteste um zu versuchen die weitere Handlung vorraususagen und dass da grade von 'der Mutter' was man ja nunmal sowohl auf Vaes Dothrak als auch auf Dany beziehen kann macht mich dann doch nachdenklich.
      Das Wort Mutter kann man jetzt auf Daenerys passen. Aber der Berg von Vaes Dothrak wird auch Mutter der Berge genannt.
      Man kann aber wohl davon ausgehen das sich die Prophezeihung um Daenerys dreht.

      Aber reicht Dany ein Drache (in der Größe von einem Pferd??? Wie groß ist Drogon dort?) um alle Khalasare hinter sich zu vereinen?
      Die Khals würden wohl versuchen Drogon mithilfe des Mordes an Dany zu "gewinnen".
      Oder falls sie schlauer sind, mit ihrem Khalasar in die Schlacht ziehen.

      Falls sie ersteres versuchen hat Dany sogar eine reele Chance, denn nach dem Flammentod ihres Khals ist das Khalasar orientierungslos und je nach dem wie groß es ist, wird es sich auch nicht in kleinere Teile zersplitten.
      Erst recht nicht, wenn dann die Witwe von Khal Drogo mit einem Drachen Anspruch auf das Volk erhebt.
      In der Schlacht hingegen (wobei "tausende Dothraki versuchen einen Drachen zu Fall zu bringen" wohl eher passen würde), wird Drogon wahrscheinlich sterben.
      Hoffen wir mal auf den Tod von Drogon, und dass das letzte was wir von Dany hören ist, dass sie als Dosh Khaleen nach Vaes Dothrak gesandt wurde.
      Danach brauchen wir auch keinen PoV mehr von ihr.
      Ich habe heute mal wieder ein bisschen weiter gelesen und mich dieses Mal bei Bran V ziemlich gewundert.
      Zum einen lag es daran, dass tatsächlich 4 Gardisten, nebst des Stallmeisters auf Maester Luwin gewartet haben, anstatt dicht bei Robb und Bran zu bleiben und sich dann noch von Theon aufhalten ließen. Verstanden hätte ich ja noch, wenn sie sich aufgeteilt hätten...zum anderen, warum reitet der Maester auf einem Esel, der doch von vorn herein nicht mit den Pferden mithalten kann....Warum? Da wäre mit Sicherheit doch noch ein Pferd für den Maester verfügbar gewesen, auch wenn Ned viele der Pferde mit sich nach KL genommen hat. Ich glaube das habe ich mich bisher noch nicht gefragt.....

      ...und Eddard IX... Jory :(
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

      Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

      onyx wrote:

      Zum einen lag es daran, dass tatsächlich 4 Gardisten, nebst des Stallmeisters auf Maester Luwin gewartet haben, anstatt dicht bei Robb und Bran zu bleiben und sich dann noch von Theon aufhalten ließen. Verstanden hätte ich ja noch, wenn sie sich aufgeteilt hätten.
      Ja, das fand ich eigentlich auch merkwürdig. Wenn sie einen der Gardisten für Luwin abgestellt hätten, hätte das normalerweise durchaus gereicht. Stattdessen den Zweiten in der Thronfolge, den Jüngsten und auch noch behinderten hier alleine zurückzulassen, ist absoluter Leichtsinn. Auch wenn man nicht unbedingt mit einer Gruppe Wildlinge rechnet, hätte es ja zumindest wilde Tiere geben können, für die Bran eine leichte Beute gewesen wäre. Immerhin ist es gar nicht so lange her, dass ein Schattenwolf sich auf diese Seite der Mauer verirrt hat.

      onyx wrote:

      zum anderen, warum reitet der Maester auf einem Esel, der doch von vorn herein nicht mit den Pferden mithalten kann....Warum? Da wäre mit Sicherheit doch noch ein Pferd für den Maester verfügbar gewesen, auch wenn Ned viele der Pferde mit sich nach KL genommen hat.
      Ich schätze mal, das Maester Luwin nicht reiten kann. :D
      I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".

      Esmeralda wrote:

      Auch wenn man nicht unbedingt mit einer Gruppe Wildlinge rechnet, hätte es ja zumindest wilde Tiere geben können, für die Bran eine leichte Beute gewesen wäre. Immerhin ist es gar nicht so lange her, dass ein Schattenwolf sich auf diese Seite der Mauer verirrt hat.

      Ja, zumahl ja auch schon einmal ein Anschlag auf Bran verübt wurde...und so eine Garde ist ja auch durchaus dafür da, Robb selbst auch zu schützen.

      Esmeralda wrote:

      Ich schätze mal, das Maester Luwin nicht reiten kann. :D

      :) Hmm, vielleicht aber von einem Esel kann man ja auch fallen, der Weg wäre zugegebenerweise kürzer :D aber ich denke es gibt ja auch ruhige, folgsame Ponys und so ab und an wird der Maester ja vielleicht schon mal die Mauern von Winterfell verlassen haben.

      Tyrion V
      Bei jedem Reread fallen einem irgendwie wieder andere Dinge auf, finde ich. Hier kommt es mir dieses Mal so vor, als wäre sich Tyrion recht sicher, dass auch Cersei, aus welchem Grund auch immer , etwas an seiner Befreiung gelegen sein würde.
      Er überlegte, was Cersei tun würde, wenn sie es hörte. Der König konnte befehlen, ihn freizulassen, doch würde Robert auf seine Frau oder seine Rechte Hand hören? Tyrion machte sich keine Illusionen hinsichtlich der Liebe des Königs zu seiner Schwester.Falls Cersei ihren Verstand gebrauchte, würde sie darauf bestehen, dass der König selbst über Tyrion zu Gericht sitzen.....

      Zumindest liest sich das für mich hier so...aber was sollte Cersei, so wie ihre Beziehung zu Tyrion dargestellt wird, am Überleben ihres ungeliebten Bruders liegen, außer vielleicht Jaime Leid zu ersparen oder übersehe ich hier wieder etwas.
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      -Jim Morrison

      Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

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