Wild Cards - Das Spiel der Spiele (Penhaligon)

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      Hat jemand von euch eigentlich schon die Fortsetzung (also den 19. Band, was nach Randomhouse Logik den "2." macht) "Wild Cards - Sieg der Verlierer" gelesen? Ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass ich den (im Gegensatz zum Vorgänger) ja echt schrecklich fand. Der Roman hat einige deutliche Fehler, angefangen bei der Übersetzung. Die ist nämlich so bescheiden und so fehlerhaft, dass man bei manchen Sätzen echt raten darf, was das jetzt heißen soll. (Wer von euch einen E-Reader hat, kann sich ja mal die super Leseprobe runterladen.) Dann wird teilweise Seiten lang auf pubertärem Niveau erklärt, wer nun mit wem (entschuldigt den Ausdruck) "rumvögelt". (Ernsthaft, in den ersten 50 Seiten passiert nichts anderes...) Und zu guter letzt schwankt auch noch der Unterhaltungswert der einzelnen Geschichten sehr stark. Während ich zum Beispiel die Geschichte um Niobe und "Little Fat Boy" durchaus unterhaltsam fand, so wirkten die Storys um Drummer Boy und Amazing Bubbles eher erzwungen und durchwachsen. Jetzt frag ich mich nur wie das so schief laufen konnte, hat doch der Vorgänger solide Fantasy/SciFi Kost in einem interessantem Szenario geboten.
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      Ich lese grad bei Wild Cards weiter, ich kann Tomas' Aussagen zu der Serie eigentlich vollständig unterschreiben, und vielleicht hinzufügen, wem Armageddon Rag gefallen hat, der dürfte auch mit Wild Cards seinen Spaß haben. Bei mir geht Wild Cards immer nur in kleinen Dosen, und so kommt es vor, dass schon mal ein paar Jahre zwischen den Trilogien liegen, aber es ist ähnlich wie bei Comics, man ist sehr schnell in dem Universum wieder drin, die Figuren sind gut ausgearbeitet und denkwürdig, man vergisst sie nicht, man kriegt einige sehr gute SF-Autoren zu lesen wie Lewis Shiner und man merkt ja allein an der Tatsache, dass die Serie immer noch läuft, dass es den Autoren viel Spass macht. Viele Insider-Gags gehen natürlich grad so über meinen Kopf hinweg und die Qualität der Stories schwankt, aber ich würde es trotzdem empfehlen. Bei Interesse macht es Sinn, mit dem ersten Band zu beginnen, weil da die Originstory erzählt wird, auf die in späteren Bänden immer wieder Bezug genommen wird.
      HODOR !
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