Welche Figur in der Serie findet ihr am spannendsten? (Lieblings-Charakter)

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      Scooby Doom wrote:

      für den metzgerjungen wurde er zum henker, genau wie ned stark bei dem deserteur. wenn der könig sagt er wurde angegriffen und der angreifer soll getötet werden, dann ist das einfach gesetz. ich denk dass das im übrigen auch im mittelalter gängige praxis gewesen wäre, genau wie einem schmäh-sänger die zunge herauszuschneiden
      Nein. Rückschlüsse auf "das" Mittelalter sind da etwas gewagt, sind immerhin ein paar hundert Jahre, in denen sich politisch, kulturell und rechtsgeschichtlich einiges änderte. Es gab aber zu jeder Zeit ein Rechtssystem mit innewohnenden Rechtsnormen und Willkür hatte sehr wohl ihre Grenzen. Einzig die "Volljährigkeit" war im Hochmittelalter bei round about 13 Jahren und die Todesstrafe konnte da schon verhängt werden und zwar in ihrer vollen Härte. Aber ein einfaches, illegitimes Töten sowie die Vorstellung der Leibeigenschaft als Versachlichung der Menschen in einem rechtsfreien Raum? Nein.
      Hodor. Hodor! Hodor?

      - Hodor
      Der Deserteur hat einen selbst geleisteten Eid gebrochen, und dafür einen sauberen Tod erhalten. Ist in meinen Augen überhaupt nicht damit zu vergleichen ein KIND mit dem Pferd platt zu reiten. Jeoffrey war in dem Moment auch noch nicht König sondern nur Prinz.
      Hab die Textstelle jetzt gerade nicht vorliegen, aber kann mir nicht vorstellen dass König Robert dem Hund befohlen hat den Jungen mit dem Pferd zu töten. MMn hat der Hund sich im Laufe der Geschichte schon verändert (ins positive) war aber zu Beginn einfach nur ein Arsch. Allein schon seine zweifelhafte Loyalität zu Joff der auch dort schon seinen miesen Charakter hatte.

      3hDragon wrote:

      Scooby Doom wrote:

      mein liebling - natürlich der big bad hound. etwas verplanter außenseiter, sarkastisch und kritisch gegenüber der gesellschaft, hält sich an einen gewissen kodex und tötet wenn er muss - aus treue oder um sich zu verteidgen.
      ...
      So wie beim Metzgers Jungen in Buch1? ....aber ihn komplett weiß zu Waschen ist dem guten echt zuviel.
      ... , aber ein ehrenhafter Mann sieht in meinen Augen anders aus. ...

      Der Deserteur hat einen selbst geleisteten Eid gebrochen, und dafür einen sauberen Tod erhalten. Ist in meinen Augen überhaupt nicht damit zu vergleichen ein KIND mit dem Pferd platt zu reiten. Jeoffrey war in dem Moment auch noch nicht König sondern nur Prinz.
      Hab die Textstelle jetzt gerade nicht vorliegen, aber kann mir nicht vorstellen dass König Robert dem Hund befohlen hat den Jungen mit dem Pferd zu töten. MMn hat der Hund sich im Laufe der Geschichte schon verändert (ins positive) war aber zu Beginn einfach nur ein Arsch. Allein schon seine zweifelhafte Loyalität zu Joff der auch dort schon seinen miesen Charakter hatte.


      Weißgewaschen hat ihn hier niemand und als ehrenhaft bezeichnet ebenfalls nicht. ....

      Joffrey hatte noch keine Regierungsgewalt, aber der Bluthund diente Cersei bzw. den Lannisters.... Mycah ist schon eine Angelegenheit für sich, auf jeden Fall, aber der Junge wurde nicht mit dem Pferd, sondern mit einem einzigen Schwerthieb getötet.
      Zweifelhafte Loyalität zu Joffrey? Er dient den Lannisters, seitdem er 12 war und ist zu dem Zeitpunkt der persönliche Leibwächter Joffreys, des Kronprinzen, sein geschworener Schild.... Befehl ist Befehl... Was sollte er tun? Verweigern, obwohl das Prinzlein aussagte, dass der Junge und Arya ihn angegriffen und den Wolf auf ihn gehetzt hatten? Was hätte ihm dann geblüht?
      Willkür von Seiten des Adels ist keine Erfindung des Liedes.... Robert hat sich rausgehalten, aber Königin!!! Cersei war hier wohl die treibende Kraft.
      Doch diese Diskussion sollten wir lieber im Sandorthread weiterführen....

      Post was edited 1 time, last by “Shanara” ().

      Shanara wrote:

      Verweigern, obwohl das Prinzlein aussagte, dass der Junge und Arya ihn angegriffen und den Wolf auf ihn gehetzt hatten?

      Er hätte ihn gefangennehmen und zu Joffrey bringen können. Dann hätte er seine Pflicht erfüllt und hätte dennoch kein Kind umbringen müssen. Was Joffrey dann anstellt, ist nicht mehr Sache des Hounds. Finde das eigentlich relativ einfach.
      Das Wiki von Eis und Feuer freut sich über deine Mitarbeit. Schau mal vorbei: eisundfeuer.fandom.com/de
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

      Ser Arthur Dayne wrote:

      Shanara wrote:

      Verweigern, obwohl das Prinzlein aussagte, dass der Junge und Arya ihn angegriffen und den Wolf auf ihn gehetzt hatten?

      Er hätte ihn gefangennehmen und zu Joffrey bringen können. Dann hätte er seine Pflicht erfüllt und hätte dennoch kein Kind umbringen müssen. Was Joffrey dann anstellt, ist nicht mehr Sache des Hounds. Finde das eigentlich relativ einfach.


      Ja, da gebe ich dir recht, aber man weiß nicht, was Cersei ihm befohlen hatte und Ned war ja auch um die Sicherheit Aryas besorgt, falls sie von den Lannisterleuten (Männer der Königin hatten sie gejagt..) gefunden worden wäre.... Die Königin hat die Befehle erteilt, die beiden zu jagen!! Soviel wissen wir, aber wie genau die Befehle aussahen, wenn sie die beiden gefunden haben, wissen wir nicht, können es uns aber denken.... Ned hat später ja zu Arya gesagt, dass sie von Feinden umgeben wären, die ihnen Böses wollten... Auch Arya war bei dieser Jagd gefährdet, vielleicht nicht mit dem Tod, wohl aber mit ihrer Unversehrtheit.... und ein Metzgerjunge, der sich des Angriffs auf den Kronprinzen schuldig gemacht hat, war vogelfrei .... und niemand, auch Winterfells Leute nicht, hat dagegen etwas gesagt..., sich beschwert, nur Arya.
      ich geh auch einfach mal von so einem befehl aus und denke nicht dass der hound da just for fun gehandelt hat. an einer stelle sagte der hound zu arya, dass alle "ser" mörder sind, selbst ned stark. daraus geht für mich hervor, dass er mit den umständen an sich schon hadert, die diese "gerechtfertigten" tötungen möglich machen.

      Scooby Doom wrote:

      ich geh auch einfach mal von so einem befehl aus und denke nicht dass der hound da just for fun gehandelt hat.
      Dann muss man aber auch keinen Spruch bringen, wie:"Er ist gerannt, aber nicht sehr schnell!" und dabei noch lachen. Das ist schon ein Unterschied zum einfachen Befehle ausführen.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Scooby Doom wrote:

      an einer stelle sagte der hound zu arya, dass alle "ser" mörder sind, selbst ne stark

      In der Serie? Will ich nicht ausschließen, kann mich aber nicht daran erinnern.

      Scooby Doom wrote:

      ich geh auch einfach mal von so einem befehl aus und denke nicht dass der hound da just for fun gehandelt hat.

      Unabhängig davon, was Brigthroar schon angebracht hat, kann mir keiner erzählen, dass der Hound den Mord nicht hätte vermeiden können, ohne großartig Probleme zu bekommen. Dann schleppt er den halt vor Joffrey und sagt: "Hier, macht mit ihm was Ihr wollt." Der Hound erschien mir immer als ein recht selbstständiger Bodyguard mit eigenem Willen. Seiner Reaktion nach war es ihm aber völlig egal, dass er da gerade ein Kind umgebracht hat.
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      Ser Arthur Dayne wrote:

      Dann schleppt er den halt vor Joffrey und sagt: "Hier, macht mit ihm was Ihr wollt."
      Wobei Joffrey nicht einmal mündig ist. In Sachen Gerichtsbarkeit hätte er Mycah eher vor Cersei oder besser Robert abladen müssen. Wenn Robert sich nicht ständig vor seiner Verantwortung drücken würde, wäre er dafür ja zuständig. Mit dem Töten von Kindern hat er ja wesentlich größere Probleme, als die Clegane-Brüder.
      Wäre so ein Vorfall aber passiert, nachdem Joffrey bereits König war, hätte ich den Schwerthieb als humaner betrachtet. Das hätte dann aber wohl auch nicht viel, an der Motivation Sandors geändert.

      Ser Arthur Dayne wrote:

      In der Serie? Will ich nicht ausschließen, kann mich aber nicht daran erinnern.
      In der Serie sagt er das in einem Dialog mit Sansa, nachdem er sie vor dem Mob in King's Landing gerettet hat. Ob das in den Büchern vorkommt, weiß ich grade nicht. Da müsste wohl die forumweit führende Expertin auf dem Gebiet der Sandoristik, onyx234, helfen :D
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Scooby Doom wrote:

      ich geh auch einfach mal von so einem befehl aus und denke nicht dass der hound da just for fun gehandelt hat. an einer stelle sagte der hound zu arya, dass alle "ser" mörder sind, selbst ned stark. daraus geht für mich hervor, dass .....


      Nein er sagt zu Sansa in der Serie:
      "Sieh mich an. Stannis ist ein Mörder. Die Lennisters sind Mörder. Dein Vater war ein Mörder. Dein Bruder ist einer. Deine Söhne werden mal Mörder sein. Die Welt wird von Mördern beherrscht. Also gewöhn dich daran, sie anzusehen. ”

      — Sandor Clegane zu Sansa Stark
      (Schwarzwasser )

      Im Buch kommt das nicht vor, aber seis drum....

      @Brightroar:
      Richtig, Sandor handelt, laut Buch, auf Königin Cerseis Befehl und hätte ihr den Jungen vor die Füße werfen müssen. Was sie dann mit ihm hätte machen lassen, ist ja wohl klar. Wie die Seriencersei drauf ist, hat man in der letzten Folge gesehen.

      Wollen wir die Sandordiskussion nicht doch lieber im Sandorthread weiterführen?

      Post was edited 1 time, last by “Shanara” ().

      Zumindest für mich gibt es da eigentlich keinen Diskussionsbedarf. Ich halte Sandors Vorgehen gegenüber Mycah für unnötig und unentschuldbar, ebenso wie man Jaimes Mordversuch an Bran zwar erklären, aber nicht entschuldigen kann.
      Ob Sandor darüber hinaus ein interessanter oder liebenswürdiger Charakter ist, ist jedem selber überlassen. ;)
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      Shanara wrote:

      @Brightroar:
      Richtig, Sandor handelt, laut Buch, auf Königin Cerseis Befehl und hätte ihr den Jungen vor die Füße werfen müssen. Was sie dann mit ihm hätte machen lassen, ist ja wohl klar. Wie die Seriencersei drauf ist, hat man in der letzten Folge gesehen.

      Wollen wir die Sandordiskussion nicht doch lieber im Sandorthread weiterführen?
      Wir sehen in Buch und Serie schon während der "Attacke auf Joffrey" wie sie drauf ist. Mit dem Tod von Lady hat sie den Tod eines Tieres gefordert, dass an dem Vorfall nicht einmal beteiligt war. Da kann man sich schon denken, wie sie mit Mycah umgegangen ist und die Gerüchte, die später kursieren, lassen ja durchaus darauf schließen, dass Mycahs mit seinem Tod noch nicht fertig war.

      Im Sandor-Thread müssen wir das nicht verschieben. Die Sachlage trifft ja auf Buch und Serie zu. Außerdem hatten wir das Thema doch da schon einmal länger behandelt.
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      Ser Arthur Dayne wrote:

      Zumindest für mich gibt es da eigentlich keinen Diskussionsbedarf. ...
      liebenswürdiger Charakter ist, ist jedem selber überlassen. ;)

      Dafür, dass du keinen Bedarf danach hast, engagierst du dich hierbei aber recht intensiv. ;)
      Einen Sandor für liebenswert erachten? :hmm:

      Brigthroar wrote:

      Shanara wrote:

      @Brightroar:...

      Wollen wir die Sandordiskussion nicht doch lieber im Sandorthread weiterführen?
      ...
      Im Sandor-Thread müssen wir das nicht verschieben. Die Sachlage trifft ja auf Buch und Serie zu. Außerdem hatten wir das Thema doch da schon einmal länger behandelt.


      Gut, dachte nur, bevor ein Mod interveniert.... Außerdem war die Frage eher an die neuen Diskussionspartner gerichtet....., weil diese ja dieses für uns "alte" Thema angeschnitten hatten... und offensichtlich noch Bedarf auf diesem Gebiet zu haben scheinen.... ?(

      Shanara wrote:

      Dafür, dass du keinen Bedarf danach hast, engagierst du dich hierbei aber recht intensiv. ;)

      Ich hätte vielleicht schreiben sollen: "Darüber hinaus habe ich da keinen Diskussionsbedarf." :rolleyes:
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      Ser Arthur Dayne wrote:

      Mit dem Töten von Kindern hat er ja wesentlich größere Probleme, als die Clegane-Brüder.


      würd ich nicht unbedingt unterschreiben, auch ein robert hätte eine kleine targaryen, ob im mutterleib oder bereits geschlüpft, ohne mit der wimper zu zucken umbringen lassen.

      um nochmal kurz das thema mittelalter aufzugreifen - das recht wurde oft genug gedehnt wenn es dem jeweiligen herrscher gepasst hat. ein gutes beispiel ist heinrich VIII.. schon gar nicht gab es gesonderte rechte für kinder. allgemein hatten kinder nicht den heutigen stellenwert.

      ich vermute mal dass die geister im falle metzgerjunge geschieden bleiben. wenns einfach wäre, würde arya den hound wohl auch einfach hassen oder einfach mögen, aber es ist einfach mal beides. ;)

      die beiträge können wegen meiner ruhig verschoben werden, ist wohl etwas ins offtopic abgeglitten..

      Post was edited 2 times, last by “Scooby Doom” ().

      Wollte hier auch keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, und im Gründe habe ich ja auch gesagt dass die Figur Sandor Clegane durchaus eine sehr interessante Person ist. Ging mir nur darum, dass der User etwas von "Kodex" und "tötet nur wenn er muss" geschrieben hat.
      Aber gerade der Sandor aus Buch1 hat wie ich finde durchaus diese Ausstrahlung dass ihm das Töten Spaß macht, was er gegenüber Sansa auch zugibt. Und wem es Freude bereitet einen unbewaffneten Jungen vom Pferd aus mit dem Schwert zu zerschlagen, naja....zumindest macht er nicht den Anschein dass er seine "Morde" hinterfragen würde.

      Scooby Doom wrote:

      an einer stelle sagte der hound zu arya, dass alle "ser" mörder sind, selbst ned stark. daraus geht für mich hervor, dass er mit den umständen an sich schon hadert, die diese "gerechtfertigten" tötungen möglich machen.

      Hier bringt Sandor meiner Meinung nach nur seine Verachtung für die Scheinheiligkeit der Ritterschaft an sich zum Ausdruck.
      So sehr ,wie ich Sandor mag,aber hier muss ich mich der Meinung anschließen,dass er seinen Befehl durchaus auch damit hätte ausführen können,indem er den Jungen lebend an Robert bzw. Cersei übergeben hätte.Meiner Meinung nach,war es Sandor zu diesem Zeitpunkt ziemlich egal,ob er da grade einen erwachsenen Mann oder einen heranwachsenden Jungen tötete.Was anschließend mit Mycah geschehen wäre ,hätte ihn auch nicht interessiert,dennoch hätte er selbst dann seinen Befehl ausgeführt,ohne das Leben des Jungen auf seinem Konto zu haben.
      Ich denke aber auch,dass das Leben eines Kindes dort, bzw. der Mord an einem Kind für die meisten Soldaten nicht großartig anders zu werten war,als der Mord an einem Erwachsenen.
      Somit hat Sandor einfach nur seinen Befehl ausgeführt und dabei,in seinen und in den Augen der meisten anderen Anwesenden dort,zwar leichtfertig ein Leben ausgelöscht aber nichts wirklich Unrechtes getan.So schrecklich das auch sein mag.

      Brigthroar wrote:

      In der Serie sagt er das in einem Dialog mit Sansa, nachdem er sie vor dem Mob in King's Landing gerettet hat. Ob das in den Büchern vorkommt, weiß ich grade nicht. Da müsste wohl die forumweit führende Expertin auf dem Gebiet der Sandoristik, onyx234, helfen

      :D Oh..danke,aber zuviel der Ehre,diesen Platz kann ich sicherlich nicht für mich allein beanspruchen.
      Das Zitat,das hier passen würde,nehme ich mal mit in den "Serie vs. Buch/ Ungereimtheiten zum Buch in der Serie-Thread"
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

      Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

      Post was edited 1 time, last by “onyx234” ().

      3hDragon wrote:

      Wollte hier auch keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, und im Gründe habe ich ja auch gesagt dass die Figur Sandor Clegane durchaus eine sehr interessante Person ist. Ging mir nur darum, dass der User etwas von "Kodex" und "tötet nur wenn er muss" geschrieben hat.
      Aber gerade der Sandor aus Buch1 hat wie ich finde durchaus diese Ausstrahlung dass ihm das Töten Spaß macht, was er gegenüber Sansa auch zugibt. Und wem es Freude bereitet einen unbewaffneten Jungen vom Pferd aus mit dem Schwert zu zerschlagen, naja....zumindest macht er nicht den Anschein dass er seine "Morde" hinterfragen würde.


      Wenn du den Knopf drückst, dann erfolgt eine Aktivierung... :D

      Du hattest aber nicht "Kodex" und "tötet nur wenn er muss" geschrieben, sondern dass der User Sandor weiß gewaschen und ihn als ehrenhaft bezeichnet hätte.... und genau das hatte er/sie aber nicht....
      Er wird den Mord an Mycah auch nicht hinterfragt haben, wie kein anderer übrigens auch, außer Arya und sieht sich ja auch später, als er von der BoB der Morde seines Bruders bezichtigt wird, nicht als Mörder.... Er kann sich zunächst nicht einmal an Mycah erinnern.... und rechtfertigt ihn dann als Befehlsbefolgung.... Erst später beginnt er so etwas wie Reue zu zeigen.....und will auch nicht daran erinnert werden....
      ... und er wird aus gutem Grund als Bluthund bezeichnent.... :D
      Der Hound ist imo einer der am meisten missverstandenen Charaktere im Lied, noch mehr als Jaime wahrscheinlich. Sowohl in der Serie als auch im Buch.

      Der Typ hat keinen Kodex und kämpft auch nicht für Recht und Ordnung. Er hat auch kein gutes Herz sondern ist einfach nur ein Nihilist, der die Zustände der Welt erkennt und gemerkt hat, dass er weder Schaf noch Wolf ist, sondern dazwischen (er ist nicht wehrlos, aber läuft trotzdem Gefahr von Mächtigeren zermalmt zu werden; egal ob Gregor, Joffrey oder sonstwem). Seine Flucht war Überlebensinstinkt, kein Sieg der Moral oder des Gewissens.

      Deswegen geht er seinen eigenen Weg, er passt nicht in diese Gesellschaft und will ihr auch nicht angehören. Er steht dabei auch nicht auf Seiten der Brotherhood, die für die Geschändeten kämpft. Er ist auch nicht in Sansa verliebt (Sansa projiziert jedoch viel in ihn hinein), sondern erkennt ihren Wert als Geisel und fühlt sich bei ihrer Misshandlung vllt ein wenig an sein eigenes Schicksal erinnert.

      Dass er sich tatsächlich ritterlicher als die meisten Ritter benimmt liegt mMn daran, dass er als einer der wenigen die Verlogenheit der Welt erkennt und sich den bitteren Wahrheiten stellt und diese auch ausspricht. Zudem sind genau diese ritterlichen Taten auch meist zu seinem Vorteil, in welcher Form auch immer.

      Das ist die Ironie an der Geschichte. Sandor will kein Ritter sein, denkt auch nicht wie ein Ritter aber seine Geschichte ist dennoch die eines Ritters (abgesehen von Mycah). Das liegt aber nicht an seinem Charakter, sondern an den Umständen in die er hineingerät.

      Deswegen ist er genauso ein grauer Antiheld wie Jaime und Tyrion
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)
      der hound polarisiert, er hat zwei seiten und vielleicht nicht nur zufällig ähnlichkeit mit two-face oder dem phantom der oper. mir ist das "ach er hat ein kind getötet - er ist ein kaltblütiger kindermörder" zu einfach und auch zu modern gedacht. jemand hatte geschrieben, dass sandor gelacht hätte, als er sagte "nur nicht besonders schnell". aber das stimmt nicht, nicht in der serie - so wurde einfach etwas hineininterpretiert, damit es zu einem klischee passt. ich gesteh dem hound einen kodex zu, an erster stelle steht seine treue, für die er bedingungslos tötet. tod hat im allgemeinen in dieser welt und im speziellen in sandors welt einen anderen wert als in unserer, kinder haben einen anderen stellenwert. töten hat verschiedene gesichter - krieg, mord, hinrichtung, gnadenstoß.

      man kann auch nicht jedes seiner worte auf die goldwaage legen, er ist sarkastisch und launisch - wie viele ist er nicht durchschaubar, nur auslegbar.
      "wenn wir den berg treffen würden, könntest du einen namen von deiner liste streichen."
      arya: "was würdest du tun wenn er jetzt hier wäre?"
      hound nach kurzer pause "ich würde ihm sagen, er soll die schnauze halten, damit ich schlafen kann."
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