Übersetzung des fünften Buches - Spoiler Kapitel ADWD Reek

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      Übersetzung des fünften Buches - Spoiler Kapitel ADWD Reek

      Moin,
      nachdem ich lange hier nicht gelesen habe, bin ich jetzt auf die Übersetzungen der Sample Chapter gestoßen und hab mich auch gleich mal an einem versucht. Das Original findet man hier:
      http://www.amazon.co.uk/gp/feature.html/ref=amb_link_70104465_2?ie=UTF8&docId=1000194603&pf_rd_m=A3P5ROKL5A1OLE&pf_rd_s=special-offers-3&pf_rd_r=08W31MT7N3VHWXGV92QG&pf_rd_t=201&pf_rd_p=201833191&pf_rd_i=0002247399
      Bis auf die beiden Reime, die im Original enthalten sind, bin ich ganz zufrieden. Wäre über ein bisschen Feedback aber sehr dankbar.

      Viel Spaß beim lesen.

      REEK
      Die Ratte quiekte als er in sie hineinbiss, strampelte wild in seinen Händen. Der Bauch war der weichste Teil. Er riss das süße Fleisch ab und warmes Blut rann über seine Lippen. Es schmeckte so gut, dass ihm Tränen in die Augen stiegen. Sein Magen rumorte und er schluckte. Nach dem dritten Bissen hatte die Ratte aufgehört zu strampeln, und er hatte sich fast zufrieden gefühlt.
      Dann hörte er das Geräusch von Stimmen außerhalb der Zellentür.
      Er erstarrte sofort, fürchtete sich sogar zu kauen. Sein Mund war voll mit Blut, Fleisch und Haaren, doch er wagte weder zu spucken noch zu schlucken. Er lauschte panisch dem Geräusch der Stiefel und dem Klang der eisernen Schlüssel. Nein, dachte er, bei den Göttern, nicht jetzt. Es hatte ihn so viel Zeit gekostet die Ratte zu fangen. Wenn sie mich mit ihr erwischen, werden sie sie mir wegnehmen, und dann wird Lord Ramsay mir weh tun.
      Er wusste er sollte die Ratte verstecken, doch er war zu hungrig. Es war zwei Tage her, seit er das letzte Mal gegessen hatte, vielleicht auch drei. Hier unten in der Dunkelheit war das schwer zu sagen. Jedoch waren seine Arme und Beine dünn wie Schilf, sein Bauch aufgebläht und leer, und schmerzte so sehr, dass ihm Lady Hornwood in Erinnerung kam. Nach ihrer Hochzeit hatte Lord Ramsay sie in einen Turm gesperrt und verhungern lassen. Am Ende hatte sie ihre eigenen Finger gegessen.
      Er kroch in eine Ecke seiner Zelle, seine Beute umklammernd. Blut rann aus seinen Mundwinkeln als er mir seinen Zähnen die Ratte zerriss, versuchte so viel von dem warmen Fleisch runterzuschlucken wie er konnte. Das Fleisch war sehnig, aber so gut, dass er dachte ihm müsste übel werden. Er kaute und schluckte, fühlte wie die kleinen Knochen zwischen seine Zähnen zerbrachen.
      Die Geräusche wurden lauter. Bei den Göttern, kommt nicht wegen mir. Es gab andere Zellen, andere Gefangene. Manchmal hörte er sie sogar durch die dicken Steinmauern schreien. Die Frauen schrien immer am lautesten. Er schluckte rohes Fleisch und versuchte den Beinknochen auszuspucken, aber rutschte nur über seine Unterlippe und verfing sich in seinem Bart. Geht weg, betete er. Geht weg, geht vorbei, bitte, bitte.
      Doch die Schritte stoppten gerade als sie am lautesten waren und Schlüssel klapperten außen an der Tür. Die Ratte viel im aus den Händen. Seine Fersen scharrten im Stroh als er versuchte sich in die Ecke zu drücken.
      Das Geräusch des sich öffnenden Schlosses war das schlimmste. Als das Licht ihn voll ins Gesicht traf, stieß er einen Schrei aus.
      „Das ist er nicht“, sagte eine Jungenstimme. „Schau ihn dir an. Das ist die falsche Zelle.“ „Die letzte Zelle links“, entgegnete ein anderer Junge. „Das ist doch die letzte Zelle auf der linken Seite, oder nicht?“
      „Aye.“ Eine Pause entstand. „Was sagt er dazu?“ “Ich denke er mag das Licht nicht.” „Würdest du, wenn du so aussehen würdest wie er?“. Der Junge räusperte sich und spuckte. „Und sein Gestank. Ich würde am liebsten kotzen.“
      “Er hat Ratten gegessen”, sagte der zweite Junge. „Sieh.“ Der erste Junge lachte. „Hat er. Das ist lustig.”
      Ich musste, dachte er. Die Ratten bissen ihn während er schlief, nagten an seinen Fingern und Zehen, sogar an seinem Gesicht, so dass er nicht zögerte wenn er eine in die Finger bekam. Fressen oder gefressen werden, das waren die einzigen Alternativen. „Ich hab’s getan“, murmelte er, „Ich hab’s getan, ich hab’s getan, ich hab sie gegessen, sie machen das selbe mit mir. bitte…“
      Die Jungen kamen näher, das Stroh knisterte sanft unter ihren Füßen. „Rede mit mir“, sagte einer von ihnen. Er war der kleinere der Beiden, ein dünner Junge, aber schlau. „Sag mir deinen Namen.“
      Mein Name. Ein Schrei blieb ihm im Hals stecken. Sie hatten ihm seinen Namen beigebracht, sie hatten, doch es war so lange her, dass er ihn vergessen hatte. Wenn ich etwas sage und es nicht richtig ist, nehmen sie mir einen weiteren Finger, oder schlimmer, er wird… „Bitte“, quiekte er, seine Stimme war dünn und schwach. Er klang hundert Jahre alt. Vielleicht war er das. Wie lange war er schon hier?
      „Reek“, sagte der größere der Jungen. “Dein Name ist Reek. Erinnerst du dich?”. Er war derjenige mit der Fackel. Der Kleinere hatte den Ring mit den Eisenschlüsseln.
      Reek? Tränen rannen über seinen Wangen. “Ich erinnere mich. Ja.” Sein Mund öffnete und schloss sich. „Mein Name ist Reek. Das passt zu trostlos.“ In der Dunkelheit brauchte er keinen Namen, daher war es einfach zu vergessen. Reek, Reek, mein Name ist Reek. Er war nicht mit diesem Namen geboren worden. In einem anderen Leben war er jemand anderes gewesen, aber hier und jetzt war sein Name Reek. Er erinnerte sich.
      Er erinnerte sich auch gut an die Jungen. Sie waren in zueinander passendem Wams aus Lammwolle gekleidet, silbergrau mit einer dunkelblauen Zierleiste. Beide waren Knappen, beide waren acht Jahre alt und beide waren Walder Frey. Big Walder und Little Walder, genau. Nur das der große der Kleine war und der kleine der Große, was die Jungen amüsierte und den Rest der Welt durcheinander brachte. „Ich kenne euch“, flüsterte er durch aufgesprungene Lippen. „Ich kenne eure Namen.“
      “Du kommst mit uns”, sagte Little Walder. „Der Lord hat Verwendung für dich“, ergänzte Big Walder.
      Angst durchfuhr ihn wie ein Messer. Es sind nur Kinder, dachte er. Zwei achtjährige Jungen. Er könnte zwei achtjährige Jungen überwältigen, mit Sicherheit. Selbst so schwach wie er war, könnte er die Fackel nehmen, die Schlüssel, den Dolch, der an Little Walders Hüfte hing, fliehen. Nein, es ist zu einfach. Eine Falle. Wenn ich fliehe, nimmt er mir einen weiteren Finger, er wird noch mehr meiner Zähne ziehen.
      Diene und gehorche und erinnere dich daran wer du bist, und es wird dir kein weiteres Leid geschehen. Er hat es versprochen, seine Lordschaft hatte es versprochen. Doch selbst wenn er Widerstand hätte leisten wollte, er hätte nicht die Kraft dazu. Es wurde von ihm ausgepeitscht, von ihm hungern gelassen, von ihm gehäutet. Nachdem Big Walder ihn hochgezogen hatte und Little Walder ihm mit der Fackel aus der Zelle getrieben hatte, folgte er gefügig wie ein Hund. Wenn er einen Schwanz gehabt hätte, hätte er ihn zwischen seinen Beinen versteckt.
      Draußen auf dem Hof war die Nacht über der Dreadford hereingebrochen und der Vollmond ging über den östlichen Mauern auf. Sein fahles Licht warf die Schatten der schmalen, dreieckigen Zinnen auf den gefrorenen Boden, einen Linie scharfer, schwarzer Zähne. Die Luft war kalt und feucht und voller halbvergessener Gerüche. Die Welt, sagte Reek zu sich selbst, das ist wonach die Welt riecht. Er wusste nicht wie lange er unten in den Kerkern gewesen war, doch es musste mindestens ein halbes Jahr gewesen sein. Und wenn es bereits fünf Jahre gewesen waren, oder zehn, oder zwanzig? Würde ich es überhaupt merken? Was wenn ich da unten verrückt geworden bin, und mein halbes Leben bereits vorbei wäre? Nein, das ist Schwachsinn. Die Jungen sind immer noch Kinder. Wären es wirklich zehn Jahre, wären sie zu Männern herangewachsen. Ich muss das in Erinnerung behalten. Ich darf ihm nicht erlauben mich in den Wahnsinn zu treiben. Er kann mir meine Finger und meine Zehen nehmen, kann meine Augen herausholen und mir die Ohren abschneiden, aber er kann mir nicht meinen Verstand nehmen, solange ich es nicht zulasse.
      Little Walder ging voran mit der Fackel in der Hand. Reek folgte widerstandslos, dicht gefolgt von Big Walder. Die Hunde in den Zwingern bellten als sie vorbei gingen. Wind wirbelte über den Hof und schnitt durch den dünnen Stoff der verdreckten Lumpen, die er trug und er bekam Gänsehaut. Die Nachtluft war kalt und feucht, doch er sah keine Anzeichen für Schnee, obwohl der Winter vor der Tür stand. Reek überlegte, ob er noch leben würden, um den Schnee kommen zu sehen. Wie viele Finger werde ich haben? Wie viele Zehen? Als er seine Hand hob, war er geschockt wie bleich sie war, wie fleischlos. Ich habe die Hände eines alten Mannes. Könnte er sich bei den Jungen geirrt haben? Was wäre wenn sie am Ende nicht Little Walder und Big Walder sind, sondern die Söhne der Jungen die er gekannt hatte.- Fortsetzung folgt

      Post was edited 1 time, last by “Dreenan Kel Zalan” ().

      Die große Halle war dunkel und verraucht. Eine Reihe Fackeln brannte links und rechts, gehalten von skelettartigen, menschlichen Händen, die aus den Mauern herausragten. Hoch über den Köpfen waren die hölzernen Sparren vom Rauch geschwärzt, und eine gewölbte Decke verlor sich im Schatten. In der Luft lag der Geruch von Wein und Bier und geröstetem Fleisch. Reek Magen knurrte hörbar bei diesem Duft und ihm lief das Wasser im Mund zusammen.
      Little Walder drängte ihn weiter, stolpernd, vorbei an den Tischen, an denen die Männer der Garnison aßen. Er konnte ihre Augen auf sich spüren. Die besten Plätze, oben in der Nähe des Podestes, waren besetzt mit Ramsay’s Lieblingen. Doch es saßen auch Fremde dort, Gesichter die er nicht kannte. Manche rümpften ihre Nase als er vorbeiging, während andere bei seinem Anblick lachten.
      An der Stirnseite saß Bolton’s Bastard auf dem Platz seines Vaters und trank Wein aus dessen Kelch. Zwei alte Männer saßen bei ihm, und Reek wusste sofort, dass beide Lords waren. Einer war hager, mit kaltherzigen Augen, einem langen weißen Bart und einem Gesicht so hart wie Winterfrost. Seine Jacke war ein zerlumptes Bärenfell, abgetragen und speckig. Darunter trug er ein Kettenhemd, sogar hier am Tisch. Der zweite Lord war ebenfalls dünn, aber gebeugt, statt aufrecht wie der Andere. Eine seiner Schultern war viel höher als die Andere, und er hing über seinem Teller, wie ein Geier über Aas. Seine Augen waren grau und gierig, seine Zähne gelb, sein gegabelter Bart ein Durcheinander aus Schnee und Silber. Nur ein paar Strähnen weißen Haares hingen an seinem fleckigen Kopf, doch der Mantel den er trug, war vornehm und edel. Graue Wolle, eingefasst mit Zobelfell und an der Schulter befestigt mit einem Strahlenkranz gefertigt aus beschlagenem Silber.
      Ramsay war gekleidet in schwarz und pink; schwarze Stiefel, schwarzer Gürtel und Schneide, schwarze Lederjacke über einem pinken, samtenen Wams, eingeschlagen mit dunkelrotem Satin. In seinem rechten Ohr glänzte ein Granat, geschnitten in der Form eines Bluttropfens. Trotz all des Prunks seiner Kleidung blieb er ein hässlicher Mann. Großknochig und gebeugt, und so massig, dass man erwarten kann, dass er später in seinem Leben einmal fett werden würde. Sein Gesicht war rosa und fleckig, seine Nase breit, seine Mund schmal und seine Haare lang, dunkel und dünn. Seine Lippen waren rosa und fleischig, doch das was Männer als Erstes an ihm bemerkten, waren seine Augen. Er hatte die Augen seines Vaters; schmal, engstehend, eigenartig blass. Geistergrau, nannte manche Männer diese Farbe, aber in Wahrheit waren seine Augen beinahe farblos, wie zwei Splitter aus schmutzigem Eis.
      Beim Anblick von Reek lächelte er. „Da ist er ja. Mein mürrischer alter Freund.“ Zu den Männern neben ihm sagte er: „Reek ist schon bei mir seit ich ein kleiner Junge war. Mein Vater gab ihn mir, als Zeichen seiner Zuneigung.“
      Die beiden Lords warfen sich einen Blick zu. „Ich hatte gehört euer Diener wäre tot“, sagte der Eine mit der schiefstehenden Schulter. „Erschlagen von den Starks, sagt man.“
      Lord Ramsay grinste. „Die Ironmen würden Euch sagen, dass das was tot ist niemals stirbt, aber härter und stärker wieder aufersteht. Wie Reek. Er riecht nach Grab, deshalb, vergebe ich Euch .“
      „Er stinkt nach Fäkalien und schalem Erbrochenem.“ Der bucklige Lord warf den Knochen an dem er genagt hatte beiseite und wischte sich die Finger am Tischtuch ab. „Gibt es einen Grund warum du ihn vor unseren Augen quälen willst, während wir essen?“.
      Der alte Mann mit dem geraden Rücken und dem Kettenhemd studierte Reek mit seinen kaltherzigen Augen. „Sieh genauer hin“, drängte er den anderen Lord. „Sein Haar ist weiß geworden und er ist dreimal dünner, aber dies ist kein Diener. Hast du das vergessen?“
      Der bucklige Lord sah noch einmal hin und grunzte überrascht. „Er? Kann das sein? Starks Mündel. Grinsend, immerzu grinsend.”
      „Er grinst nicht mehr so oft in letzter Zeit”, gestand Lord Ramsay. “Ich habe womöglich einige seiner schönen, weißen Zähne gebrochen.”
      „Du hättest besser daran getan ihm die Kehle aufzuschlitzen“, sagte der Lord mit dem Kettenhemd. „Ein Hund der sich gegen seinen Herrn stellt, ist zu Nichts anderem zu gebrauchen als zum häuten.“
      „Oh, er wurde gehäutet. Hier und da“, erwiderte Ramsay.
      „Ja, mein my Lord. Ich war böse, my Lord. Unverschämt und …“ Er leckte seine Lippen, versuchte etwas zu finden, dass er noch getan hatte. Diene und gehorche, sagte er zu sich, und er wird dich am leben lassen, und dir die Körperteile lassen, die du noch hast. Diene und gehorche, erinner dich an deinen Namen. Reek, Reek, passt zu bescheiden.
      „Da ist Blut an deinem Mund“, bemerkte Ramsay. „Hast du wieder auf deinen Fingern gekaut, Reek?“
      „Nein. Nein my Lord, ich schwöre.” Reek hatte einmal versucht sich seinen eigenen Ringfinger abzubeißen, um die Schmerzen zu beenden, nachdem sie ihm die Haut vom Finger gezogen hatten. Lord Ramsay würde einem Mann nie einfach seinen Finger abschneiden. Er bevorzugte es ihn zu häuten, und das offene Fleisch trocknen, aufplatzen und eitern zu lassen. Reek war ausgepeitscht und gefoltert und verstümmelt worden, aber kein Schmerz war so entsetzlich gewesen, wie der Schmerz nach dem Häuten. Es war die Sorte Schmerz die Männer wahnsinnig werden lässt und die man nicht lange ertragen kann. Früher oder später würde das Opfer betteln, „Bitte, aufhören, beendet die Schmerzen, schneidet ihn ab“, und Lord Ramsay würde ihm den Gefallen tun. Es war ein Spiel das sie spielten. Reek hatte die Regeln gut verstanden, doch das eine Mal hatte er sie vergessen und versucht die Schmerzen mit seinen Zähnen selbst zu beenden. Ramsay war nicht sehr erfreut darüber gewesen und der Verstoß hatte ihn einen weiteren Zeh gekostet. „Ich habe eine Ratte gegessen“, murmelte er.
      „Eine Ratte?” Ramsay’s bleiche Augen funkelten im Fackelschein. „Alle Ratten in der Dreadfort gehören meinem Vater. Wie kannst du es wagen, dir ohne meine Erlaubnis eine als Mahlzeit zu nehmen?“
      Reek wusste nicht was er antworten sollte, deshalb sagte er nichts. Ein falsches Wort könnte ihn eine Zehe kosten, sogar einen Finger. Bis jetzt hatte er zwei Finger an der linken Hand und den kleinen Finger der rechten verloren, aber nur den kleinen Zeh des rechten Fußes, im Gegensatz zu drei Zehen des Linken. Manchmal machte Ramsay Witze darüber, ihn auszubalancieren. Er möchte mir nicht weh tun, er tut es nur, wenn ich ihm einen Grund dafür liefere. My Lord ist gnädig und gut. Er hätte ihm die Haut vom Gesicht ziehen können, für einige der Dinge die Reek gesagt hatte bevor der seinen wahren Namen gelernt hatte und seinen rechtmäßigen Platz.
      Lord Ramsay füllte seinen Kelch mit Bier. „Reek, ich habe gute Neuigkeiten für ich. Ich werde heiraten. Mein Vater bringt mir ein Stark-Mädchen. Lord Eddards Tochter Arya. Du erinnerst dich an die kleine Arya, nicht wahr?“
      Arya die Ungeschickte, hätte er fast gesagt. Arya Pferdegesicht. Robbs jüngere Schwester, braunhaarig, längliches Gesicht, dünn wie ein Stock, immer dreckig. Sansa war die Schöne gewesen. Er erinnerte sich an eine Zeit in der er geglaubt hatte, Lord Eddard Stark würde ihn mit Sansa verheiraten. Doch das waren bloß Kinderträume. Arya, obwohl… “Ich erinnere mich an sie. Arya.”
      “Sie soll die Herrin von Winterfell werden, mit mir als ihrem Lord.“
      Sie ist noch ein Kind. „Ja, my Lord. Ich gratuliere.“
      „Wirst du mich bei meiner Hochzeit begleiten, Reek?“
      Er zögerte. „Wenn ihr es wünscht, my Lord.“
      „Oh, das tue ich.“
      Er zögerte erneut, fragte sich, ob dies eine grausame Falle sein könnte. „Ja, my Lord. Wenn es euch erfreut, wäre es mir eine Ehre.“
      „Wir werden dich dann aus diesem scheußlichen Verlies herausholen müssen. Dich wieder sauber schrubben, dir ein paar saubere Sachen besorgen, etwas zum Essen. Ich habe eine kleine Aufgabe für dich, und du wirst deine Kräfte brauchen, wenn du mir zu Diensten sein willst. Ich weiß. du willst mir zu Diensten sein.“
      „Ja, my Lord. Mehr als alles Andere.“ Ein Schauer überkam ihn. „Ich bin Euer Reek. Bitte lasst mich Euch dienen, bitte.“
      „Wenn du so höflich fragst, wie könnte ich dich zurückweisen?“ Ramsay Bolton lächelte. „Ich reite in den Krieg, Reek. Und du wirst mich begleiten, mir helfen meine jungfräuliche Braut nachhause zu holen.

      Post was edited 1 time, last by “starseed” ().

      sehr cool! Danke Starseed, das Kapitel kannte ich noch nicht und ich bin entsetzt. Ein Reek der nicht mehr lächelt?! :D oje oje, das nächste Buch wird schauderhaft schön ^^
      "Have you ever seen the Iron Throne? The barbs along the back, the ribbons of twisted steel, the jagged ends of swords and knives all tangled up and melted? It is not a comfortable seat, ser."

      Post was edited 1 time, last by “cat” ().

      Kannst du aus dem Thread-Titel das "beep" herausnehmen? Für alle die keine Vorabkapitel lesen, ist dies ein ziemlicher Spoiler... beep beep beep! :D 8)
      I wouldn't be here without you... 'cause you drove. 8)
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      The first sign of the zombie apocalypse has come to pass...no more twinkies and shelf after shelf full of snowballs.

      Post was edited 2 times, last by “Dreenan Kel Zalan” ().

      Ich kannte es schon auf englisch, aber auf deutsch ist es wirklich auch noch Mal ein... Genuss 8o

      Klasse Übersetzungsarbeit starseed, ich bin begeisterd. Oh man, wie "reek" leiden muss ist sooooooo heftig. Ich hatte ihm ja böses gewünscht, aber Martin versteht es einfach meisterhaft das man selbst mit schlimmsten Bösewichten plötzlich Mitgefühl bekommt. Der Hund und Jaime sind auch so Beispiele, allerdings längst nicht so krass.
      Rechtschreibfehler sind, solange sie nicht zu inhaltlichen Missverständnissen führen, nicht zu kommentieren. Alles andere ist bildungsbürgerliche Arroganz.
      Gute Übersetzung (wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten), allerdings gefällt mir die Bezeichnung Stinker irgendwie besser als "Reek" im deutschen Text ...ist aber Geschmackssache.

      Hatte schon ganz vergessen, wieviele Teile dem armen
      Show Spoiler
      Theon
      mittlerweile fehlen ... 8o ...schon heftig.

      Ich glaube, mit unserem lieben Ramsay haben wir einen neuen Lieblingsbösewicht dazu bekommen, denn bislang kannte man seine Gräueltaten ja nur aus Erzählungen und Andeutungen, aber so direkt aus den Gedanken des Opfers - herrje, was für eine sadistische Drecksau! Alleine mit dem Kapitel hat er doch locker mit dem alten Frey gleichgezogen. Wäre nett, wenn sich die "Männer des Königs" auch mal ein bißchen um die Boltons kümmern würden, immer nur Freys aufhängen ist doch langweilig ...
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Post was edited 1 time, last by “Dreenan Kel Zalan” ().

      Was glaubt ihr, in welchen Krieg Ramsay ziehen will?
      Ich tippe mal auf White Harbor, das er unterwerfen will. Oder aber, die Reeds haben inzwischen eingegriffen, zusammen mit den Mormonts.

      Was könnten das für Lords da an der Tafel sein? Sollten die uns bekannt sein?
      There are but two types of people in the world:
      1. Those who can extrapolate from incomplete data!
      Also mir kamen als allererstes die Umber-Brüder Hother Whoresbane und Mors Crowfood in den Sinn. Ich weiß aber nicht ob die Beschreibung der beiden hier genannten mit der in dem Bran Kapitel, als die auf Winterfell zu Besuch sind, übereinstimmt, geschweigedenn ob die zu der Zeit überhaupt im Norden sind. Nachdem sie auf Winterfell waren hört man ja von den Beiden gar nix mehr 8| . Ich halt's jetzt auch nicht für so wahrscheinlich, dass es die Beiden sind, immerhin war der Greatjon ja der leidenschaftlichste Anhänger des Jungen Wolfs.

      Könnten ja auch i.welche Lords & Vasallen von Bolton sein, die wir noch nicht kennen ...
      "Have you ever seen the Iron Throne? The barbs along the back, the ribbons of twisted steel, the jagged ends of swords and knives all tangled up and melted? It is not a comfortable seat, ser."
      Wer diese Lords sind, habe ich mich auch schon gefragt, habe aber keine Ahnung.

      Was Ramsays Krieg betrifft:

      Show Spoiler
      Es gab da doch einmal ein Vorabkapitel von Asha, in dem sie mit ihren Eisenmännern in ein Gefecht verwickelt wird, das sie nicht gewinnen kann - das können eigentlich nur die Boltons sein. Da die Iron men aber die Westküste besetzt hatten, fällt Lord Manderly eigentlich flach - wenn diese Kapitel irgendwas miteinander zu tun haben sollten.


      @Dreenan: Wie viele Mündel hatte Stark eigentlich? :P
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      ..Only a few wisps of white hair still clung to his spotted skull, but the cloak he wore was soft and fine, grey wool trimmed with clack sable and fastened at the shoulder with a starburst wrought in beaten silver.

      Wappen der Karstarks:

      http://www.westeros.org/Citadel/Heraldry/Entry/House_Karstark/
      I have been despised by better men than you.
      Wenn man bei google "towerofhand", "white beard" und "gaunt" eingibt, dann kommt Hother Umber raus. :D
      I wouldn't be here without you... 'cause you drove. 8)
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      The first sign of the zombie apocalypse has come to pass...no more twinkies and shelf after shelf full of snowballs.

      Maegwin wrote:

      ..Only a few wisps of white hair still clung to his spotted skull, but the cloak he wore was soft and fine, grey wool trimmed with clack sable and fastened at the shoulder with a starburst wrought in beaten silver.

      Wappen der Karstarks:

      http://www.westeros.org/Citadel/Heraldry/Entry/House_Karstark/
      Hmm, das könnte der Kastellan von Karhold sein, ein Bruder von Lord Rickard, der im Norden geblieben ist, wenn ich mich nicht täusche.
      "The premise of the Takers' story is 'The world belongs to man.' ...The premise of the Leavers' story is 'Man belongs to the world.'"

      "Ishmael" by Daniel Quinn
      Vielleicht meint "to war" ja auch nur, dass er ins Kriegsgebiet zieht. Ich meine dass er seine Braut von seinem Vater abholen geht und Roose Bolton ist definitiv noch mitten im Kriegsgebiet. Ich glaube er ist auf Harrenhal. Er ist also quasi kein Angriff, sondern eine Notwendigkeit.

      Alternativ könnten Tywin und Roose auch eine Frau ausgesucht haben, die die Macht von Bolton stützt, die aber gerade nicht "frei" ist und er muss sie sich jetzt erst noch "erobern". Wüsste aber im Moment nicht wer das sein sollte und ob das nicht zuviel Aufmerksamkeit erregt. "Arja" ist ja schließlich nur irgendein Mädchen, das dem Original bestenfalls etwas ähnlich sieht und nicht irgendeine Adlige, die sich verstellt.

      Karhold scheint zu passen. Obwohl
      Show Spoiler
      sich die Karhold Leute im Jon Vorabkapitel ja Stannis angeschlossen haben. "The Karstarks have no other choice, Jon might have pointed out. Lord Rickard Karstark had betrayed the direwolf and spilled the blood of lions. The stag was Karhold's only hope, as Stannis knew as well as Jon."

      Das würde für mich dagegen sprechen. Aber vllt auch nur ein weiteres doppeltes Spiel :huh:

      Post was edited 1 time, last by “starseed” ().

      Aber es macht Sinn für mich, auch Wolfs Umber übrigens.

      Während die "Jungen" dem Wolf hinterher sind, blieben Whoresbane und und Arnolf Karstark als Kastellan zurück.

      Arnolf hat sich bei Winterfell ja auch entschuldigt, dass er keine Truppen schicken kann, weil alle mit Robb in den Süden gesandt wurden...

      Kann mir gut vorstellen, dass die alten Männer begonnen haben ihr eigenes Süppchen zu kochen.
      I have been despised by better men than you.

      Crow wrote:

      Hmm, das könnte der Kastellan von Karhold sein, ein Bruder von Lord Rickard, der im Norden geblieben ist, wenn ich mich nicht täusche.


      ein bißchen täuscht du dich da, arnolf karstark ist der onkel vom alten karstark rickard

      quelle euf wiki
      wiki ist zwar nicht hundertprozentige quelle für "A", in diesem fall aber schon sehr gut
      -but for now, I am going to beat a god senseless-

      zwölfseelen wrote:

      ein bißchen täuscht du dich da, arnolf karstark ist der onkel vom alten karstark rickard

      quelle euf wiki
      wiki ist zwar nicht hundertprozentige quelle für "A", in diesem fall aber schon sehr gut
      Ahhhh, ja, so war das auch. Hmm, Arnolf hiess der auch, stimmt.

      Gut, dann haben wir das ja. :D
      "The premise of the Takers' story is 'The world belongs to man.' ...The premise of the Leavers' story is 'Man belongs to the world.'"

      "Ishmael" by Daniel Quinn